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Baden-Württemberg

Existenzverlust: Landwirt droht Enteignung

Hochwasserwarnung
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Dagmar Deutsch, agrarheute
am
25.10.2017

Wegen eines Hochwasserbeckens im Bohretal soll ein Landwirt fast 80 Prozent seines Grünlands verlieren. Weil er sich dagegen wehren will, droht ihm die Enteignung.

Um die baden-württembergische Stadt Freiburg vor Hochwasser zu schützen, soll ein neuer Staudamm mit Rückhaltebecken gebaut werden. 5 Hektar (ha) Fläche soll das Vorhaben bedecken, darunter 80 Prozent der Grünlandfläche von Landwirt Benedikt von Droste zu Hülshoff.

Der Verlust der Flächen gefährdet seine Existenz. Erst im vergangenen Jahr verlor er bereits gut 1 ha Grünland, weil ein Radweg gebaut wurde. Um sich gegen den erneuten Flächenfraß zu wehren, hat er eine Online-Petition gegen das neue Rückhaltebecken gestartet.

Außer von Droste zu Hülshoff betrifft die geplante Maßnahme des Hochwasserschutzes zwei weitere Privateigentümer, mit denen sich die Stadt Freiburg jedoch einigen konnte. Finde man mit dem Landwirte keine einvernehmliche Lösung, drohe ihm die Enteignung, erklärt die Sprecherin des Rathauses.

Mit Material von Badische Zeitung

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