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Bayern

Fakten zum Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF)

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Katharina Krenn, agrarheute
am
16.08.2016

Seit 1811 findet das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest parallel zum Münchner Oktoberfest statt. Historische Aufnahmen und mehr Fakten finden Sie hier.

Das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) ist eine Landwirtschaftsausstellung, die alle vier Jahre in München auf der Theresienwiese parallel zum Oktoberfest stattfindet.

Das erste bayerische 'Landwirtschaftsfest'

Ein Jahr später, im Jahre 1811, lud der „Landwirtschaftliche Verein“ zu einem großen „Nationalfest“ mit Pferderennen, Viehmarkt und Viehprämierung. Damals konkurrierten 23 Hengste, 29 Zuchtstuten, 22 Stiere, 31 Kühe, 27 Schafböcke und drei Schweine um die Preise. König Maximilian I. Joseph überreichte persönlich die Preise am Eingang des Königszelts, was damals eine große Ehre bedeutete.

Vom Fest zur Ausstellung

1812 nannte sich die Veranstaltung „Centrallandwirtschaftsfest“. Schon bald handelte es sich nicht mehr nur um eine reine Viehprämierung. Auch Maschinen und Geräte sowie landwirtschaftliche Produkte hielten Einzug auf der Theresienwiese. 1864 wurden der Öffentlichkeit die Versuche von Justus von Liebig zum Kartoffelanbau präsentiert. 1877 wurde die Sojabohne zum ersten Mal ausgestellt und der Anbau von Moos- und Moorbeeren aus Amerika demonstriert.

1949: BBV wird Veranstalter

Während des 2. Weltkriegs und der Nachkriegszeit pausierte das Zentral-Landwirtschaftsfest. Nach 16 Jahren Pause veranstaltete erstmals der Bayerische Bauernverband im Jahre 1949 die Landwirtschaftsmesse auf der Münchner Theresienwiese.

Im September 2016 öffnen sich die Tore

Nach vier Jahren Pause findet dieses Jahr das 126. Zentral-Landwirtschaftsfest in der ersten Oktoberfest-Woche von 17. bis 25. September 2016 im südlichen Teil der Theresienwiese in München statt.  

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