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Laufende Ermittlungen

Fall Felßner: Schwebendes Verfahren

Porträt von Günther Felßner
agrarheute
am
18.02.2017

Seit November vergangenen Jahres laufen Ermittlungen gegen den stellvertretenden BBV-Präsidenten Günther Felßner. "Der Vorwurf nach einer anonymen Anzeige: von seinem Hof sei Gülle in ein Wasserschutzgebiet geleitet worden." Später kam noch der Verdacht hinzu, er habe Sickersäfte unsachgemäß entsorgt.

Der „Fall Felßner“ ist aktuell ein schwebendes Verfahren, in dem die Ermittlungen zu den Vorwürfen der Einleitung von Sickerwässern noch laufen.

Die Sprecherin der Oberstaatsanwältin Anita Traud hat sich einem Bericht der Nürnberger Zeitung dennoch dazu geäußert: "Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen wir von der Einleitung von Silosickersäften in derartigem Umfang aus, dass strafbares Verhalten vorliegt." Die endgültigen Ergebnisse des Gutachtens zum Thema Sickersäfte erwarte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth frühestens Ende Februar.
Der ursprüngliche Verdacht, wonach womöglich Gülle in ein Wasserschutzgebiet eingeleitet wurde, habe sich nicht bestätigt.

Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen

Günther Felßner hatte sich im Zuge der Ermittlungen zu jeder Zeit kooperativ gezeigt. Nach Auskunft des Bayerischen Bauernverbandes sei in diesem Zusammenhang entscheidend, dass die Ermittlungen nach wie vor nicht abgeschlossen sind. „Außer der Äußerung von Sprecherin Traud  liegen keinerlei neue Informationen vor“, sagt man beim Bayerischen Bauernverband. „Eine Bewertung lässt sich daher erst nach Abschluss der Ermittlungen vornehmen."

 

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