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Wirtschaft

FAO fordert nachhaltige Erhöhung der Fleischproduktion

Externer Autor
am
19.02.2010

Bern - Die Fleischproduktion muss in den kommenden 40 Jahren mehr als verdoppelt werden, um den weltweit wachsenden Fleischbedarf zu decken. Dazu muss nach UNO-Angaben in grossem Umfang in die Tierzucht investiert werden.

Damit die steigende Nachfrage bedient werden kann, muss laut FAO-Jahresbericht die Fleischproduktion bis zum Jahr 2050 von heute 228 auf 463 Millionen Tonnen steigen. Statt der heute 1,5 Milliarden Rinder dürften es in 40 Jahren 2,6 Milliarden sein, schätzt die UNO-Organisation. Die Zahl der Schafe und Ziegen soll um eine Milliarde auf 2,7 Milliarden Tiere steigen. Dieses Wachstum müsse jedoch nachhaltig geschehen.

Die Artenvielfalt und die Wasserqualität müssten erhalten bleiben, auch dürften Böden, Wälder und Klima nicht zu stark belastet werden. Die Tierhaltung trägt weltweit etwa 40 Prozent zur landwirtschaftlichen Wertschöpfung bei und stellt laut FAO das grösste Wachstumsfeld dar. Rund eine Milliarde Menschen leben von der Viehzucht. Zudem forderte die FAO die acht reichsten Industriestaaten (G-8) auf, ihre finanziellen Zusagen für Lebensmittelhilfen an ärmste Länder einzuhalten. Zusagen in der Höhe von 20 Milliarden Dollar hatten die G-8 am Gipfel im Juli 2009 gemacht. (lid)

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