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Ernährung und Gesundheit

FAO: Nahrungsmittelpreise steigen trotz größerer Getreideernte

Externer Autor
am
16.12.2010

Rom - Die weltweiten Nahrungsmittelpreise bewegen sich auf Höchststände wie im Juni 2008 zu, obwohl die globale Getreidebilanz etwas entspannter ausfallen dürfte, als erwartet.

So lassen sich die Ergebnisse im neuen Nahrungsmittel-Sicherheitsbericht der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) laut Dow Jones News zusammenfassen. Die FAO veranschlagt die globale Getreideproduktion 2010 nun mit 2,23 Milliarden Tonnen und damit leicht höher als in ihrer Novemberschätzung von 2,22 Milliarden Tonnen.

Allerdings bleibt der Ausblick auf die Nahrungsmittelpreise weiterhin hoch. Auch die Lage auf den globalen Getreidemärkten bezeichnet die FAO als weiterhin angespannt, da der Verbrauch das Angebot überschreite und so die weltweiten Lagerbestände abgebaut würden.

Nicht mehr weit bis zu Höchstständen von 2008 

Der FAO-Nahrungsmittelpreisindex, der die monatliche Veränderung in den internationalen Preisen für verschiedene Rohstoffe abbildet, befand sich im November bei 205 Punkten und damit sieben Punkte höher als im Oktober. Von den Höchstwerten vor zwei Jahren, als hohe Nahrungsmittelpreise in Entwicklungsländern zu Ausschreitungen führten, ist der Index nur noch sieben Punkte entfernt. (aiz)

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