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Dorf und Familie

Fendt 1000er, festgefressene Radbolzen und Rundballennetze

Externer Autor
am
11.07.2014

Wo kann man gebrauchtes Ballennetz entsorgen? Wie bekommt man eine festgefresse Radmutter gelöst? Und was ist von der Fendt 1000er Serie zu halten?

Ballennetz entsorgen
 
Andi24 fragt: "Wie oder wo entsorgt ihr die alten Ballennetze und das Bindegarn." Hirschtreiber meint kurz und knap: "Restmülltonne!" Und Comprima schreibt: "Gewerbetonne. Ist hier aber, glaub ich, recht einzigartig." Toto1979 gibt den Tipp: "Bei uns kommt es in den gelben Sack/gelbe Tonne und wird anstandslos mitgenommen. Genauso die Wickelfolie von den Siloballen. Bisschen sauber machen, ab in den gelben Sack. Wenn Müllabfuhr ist mit an die Straße und schon is man das Problem los." Darauf schreibt Andi24: "Bei uns nehmen sie sie nicht mehr mit, gelber Sack oder Sperrmüll geht nichts mehr. Folie nimmt der Sperrmüll mit, Pflanzenschutzkanister der gelbe Sack, nur das blöde Netz nimmt niemand mit." Globe antwortet: "Bei uns ist zweimal im Jahr bei der Baywa Silofoliensammlung. Wenn grad Zeit ist, wird es da hingefahren oder einfach zum örtlichen Entsorger gefahren, kein Problem. Die Netze kosten zwar bissle was zum entsorgen aber auf die paar Euro kommts ned an, bin froh wenn ich des Zeuch dann nimmer sehen muss. Wickelfolie in den gelben Sack, da würd ja alleins bei mir des Müllauto dann scho voll werden... bzw so viel Säcke hätte die Gemeinde gar ned auf Lager."
mehr hier:       https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/62045/page/1/


Fendt 1000er Serie

Die agrar_heute_redaktion schreibt: "Am Dienstag stellte Fendt am Schloss Neuschwanstein die lang erwartete 1000er Serie vor. Hier einige Eindrücke des imposanten "German Meisterwerk". König Ludwig II hätte seine wahre Freude an der Maschine gehabt.." DWEWT antwortet: "Bedarf es jetzt schon solcher Lokalitäten, um Aufmerksamkeit zu erhaschen? Ist KL II nicht auch irgendwie physisch und ökonomisch untergegangen? Da lob ich mir doch Zeiten, in denen ein Hersteller einen eigenen Hof hatte um seine neue Technik, auch im praktischen Einsatz, zeigen zu können." Darauf entgegnet christiannds: ""Gott sei Dank" hat Ludwig II die Hofeinfahrten groß genug gebaut. Und, ich will eigentlich nicht den praktischen Einsatz unter Laborbedingungen in der Ebene auf 100er Böden sehen, das geht immer und das kann auch jede Maschine. Einsatz unter harten Bedingungen ist doch gefordert, das zeigt im Normalfall kein Hersteller. Einmal habe ich das erlebt, das muss um 1998 gewesen sein, da hat Stoll seinen 6-Reihen Selbstfahrrübenroder vorgeführt, leider sind die Rüben in der Erde stecken geblieben." Auf die Frage von R93Hunter: "Ich frage mich aber schon, für welche Einsätze brauche ich 500 PS?" meint DWEWT: "Ein Lohnunternehmer, hier aus der Region, wollte mit mir ins Geschäft kommen und mir mal zeigen, wie man eine "richtige" Grundbodenbearbeitung macht. Er kam mit einem Quadtrac mit 600 PS vor einem 8 m-Grubber. Die versprochenen 20 cm Arbeitstiefe gingen trotzdem nicht. Max. 14 cm wurden erreicht. Es soll am Grubber gelegen haben. Jetzt liegt mir ein neues Angebot vor. Er könnte mit einer 700 PS-Maschine und dem entsprechenden Grubber kommen. Schaun wir mal." allerdings schreibt er auch: "Die Traktionsmöglichkeiten eines Standardschleppers dürften nicht ausreichen, um diese Leistung, ohne extreme Bodenverdichtung hervorrufende Ballastierung, umsetzen zu können. In dem Leistungsbereich sind Ketten/Bänder angesagt! Alternativ ginge noch Zwillings- bzw. Drillingsbereifung."

Radbolzen festgefressen, was nun?

christiannds hat folgendes Problem: "Tja, guter Rat ist teuer?! Wollte gestern die Sommerreifen wechseln, leider hat dann ein Radbolzen gefressen, nix geht mehr mit 2 m Rohr, weder vor noch zurück. Das nächste Problem, ich kann zwar hinten den Stummel von dem Bolzen abschneiden, aber da der Bolzen konisch ist, darum muss irgendwie die Muddi ab und der Bolzen zurück. Auftrennen (Muddi) fällt auch raus, da die Muddi (die gefressen hat) in einer Spurverbreiterung sitzt, sie ist sozusagen abgedeckt, mehr als ein Radkreuz passt da nicht rein. Aufmeißeln? sehe ich auch keine Chance. Wenn die Muddi sich ein bisschen gelöst hättte, hätte ich von oben mit der Flex die Schraube abschneiden können, aber auch nicht. Ich und gut 2 m Rohr bewegen die Schraube nicht mehr ansatzweise, was ca. 2000Nm sind." Kasparow meint: "Ich würds halt vorsichtig bei kleiner Flamme warm/heiss machen" Und Notill schreibt: "Wenn es links herum nicht aufgeht, dann rechtsrum. Was ist das für ein Radbolzen, dass der sich nicht abdrehen lässt? Ich vermute mal, die Schraube hat beim anziehen schon ordentlich Ärger gemacht, wurde dann aber mit Gewalt auf das Gewinde genötigt ... naja... zu spät, darüber zu diskutieren. Ein guter Schlagschrauber müsste es aufbekommen, wenn die Nuss hält. Ein elektrischer Impulsschrauber währe vielleicht eine Alternative, aber schwer zu bekommen." Ziegentom antwortet: "Hatte auch so ein Problem, war dann bei einer Reifenfirma die LKW Räder wechselt. Die hatten ne Spezialmaschine mit wahnsinnigem Drehmoment und habens aufbekommen. Ich hab auch mit 2 m Rohr geackert. Und da wars in 5 Min passiert.."

Polizei berichtet: 1.000 Ferkel bei Hitze ohne Kühlung transportiert

Ein weiteres Thema erhitzte letzte Woche  die Gemüter, die agrar_heute_redaktion schreibt: "Mit fast 1.000 Ferkeln war ein Tiertransporter am Freitag ohne Kühlung bei 30 Grad auf der A3 unterwegs. Im Stau bemerkte eine Autofahrerin eine "unerträgliche Hitze" in dem Transporter und alarmierte die Polizei: [www.agrarheute.com]" Rottalboy kommentiert: "Ich hätte das Ferkel aus dem Führerhaus nach hinten verfrachtet. Ich war ebenfalls im besagtem Stau. Eine Schweinerei." Notill meint: "Ich wette, dass ganze wird wieder mal als Skandal der Landwirtschaft in den Medien verkauft, und nicht als Skandal im Transportgewerbe..."  Darauf antwortet Freisinger: "Ich habs zwar nur im MM und in der tz gelesen, aber da stand es fast identisch zum agrar heute Bericht drin. Also nicht gleich hinter jedem "Baum" eineVerschwörung gegen die Landwirtschaft sehen. Nach diesen Berichten saß die eindeutig größte Sau im Führerhaus." Und Dotschi schreibt: "Ja Sauerei, wollte Diesel sparen. Da fällt mir nix mehr ein. Und so sollen wir dann Antibiotika reduzieren, wenn halbtote Ferkel zum Mäster kommen. Spricht für geschlossene Systeme. Am besten mit hofeigenem Schlachthof und Metzgerladen." 

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