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Politik national

Flächenerwerb durch Nichtlandwirte beschäftigt die Agrarminister

von , am
03.11.2011

Suhl - Der Erwerb landwirtschaftlicher Flächen durch außerlandwirtschafliche Investoren beschäftigt nun auch die Landwirtschaftsminister in Bund und Ländern.

Der Boden wird teurer. Den durchnittlichen Verkehrswert gibt die BVVG für 2014 mit 19.730 Euro je Hektar an. © Mühlhausen/landpixel
Die Ressortchefs beauftragten auf ihrer Herbstkonferenz in Suhl die Leiter ihrer Landwirtschaftsabteilungen, das vom Bundesverband der gemeinnützigen Landgesellschaften (BLG) in Auftrag gegebene Gutachten zur Situation auf dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt und die sich daraus ergebenden agrarstrukturellen und rechtlichen Konsequenzen auszuwerten.
 
Zur Frühjahrskonferenz der Minister im nächsten Jahr sollen die Beamten einen Bericht über mögliche Auswirkungen auf die Agrarstruktur vorlegen und gegebenenfalls Handlungsvorschläge unterbreiten.

"Enorme Reserven"

Der BLG-Vorsitzende Dr. Willy Boß hatte unlängst den Abschluss des Gutachtens für Ende dieses Jahres in Aussicht gestellt. Der Schwerpunkt werde auf der Analyse der derzeitigen Rechtspraxis bestehen. Bereits jetzt zeichne sich ab, dass es beispielsweise im Vollzug des Grundstückverkehrsgesetzes "enorme Reserven" gebe. Ob sich daraus Regelungsbedarf ergebe, müsse abgewartet werden, so Boß.

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