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Ernährung und Gesundheit

Fleisch und Molkereiprodukte deutlich teurer

Rindfleisch
© JacekChabraszewski/Fotolia
zink
am
22.02.2012

Nahrungsmittel haben sich in Deutschland spürbar verteuert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes musste Verbraucher im Januar 2,7 Prozent mehr ausgeben als zwölf Monate zuvor.

Die Kontrolleure müssten sich täglich mit einem breiten Warensortiment auseinandersetzen. © Mühlhausen/landpixel
Damit übertraf die Teuerungsrate bei Nahrungsmitteln auch die Gesamtinflation von 2,1 Prozent. Bei einigen Produkten war der Preisanstieg sogar noch weitaus stärker. Bei diesen Erzeugnissen sind erfahrungsgemäß auch die stärksten Auswirkungen auf den Konsum und damit auf die Nachfrage zu erwarten.

Stärkster Preisanstieg bei Pflanzenölen

So kosteten Fleisch/Fleischwaren im Januar immerhin 5,6 Prozent mehr als vor einem Jahr, Molkereiprodukte waren 4,1 Prozent teurer, für Brot/Backwaren musste die Konsumenten ebenfalls 4,1 Prozent mehr bezahlen und Pflanzenöle kosteten sogar 12,3 Prozent mehr. Günstiger als vor einem Jahr war lediglich Gemüse (-9,5 Prozent). Für Zucker, Kaffee und Kakao lagen die Preise im Januar ebenfalls zwischen drei und elf Prozent über dem Vorjahresniveau. Bei einigen Produkten (Milch, Öle,) waren die Preise zuletzt jedoch wieder rückläufig, während andere Erzeugnisse sich weiter verteuerten (Fleisch, Brot).
 
Insgesamt befanden sich die Nahrungsmittelpreise nach den Daten des Statistischen Bundesamtes im Januar auf einem historischen Höchststand.
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