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Umwelt

Flurneuordnung in Baden-Württemberg

von , am
01.01.2010

Stuttgart - Durch die Entschärfung von Nutzungskonflikten habe die Flurneuordnung erneut erheblich zum Erreichen wichtiger Ziele des Natur- und Umweltschutzes im Land beigetragen, teilte das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg mit.

© Hauk

"Die Flurneuordnung hat sich auch im Jahr 2009 als ein hervorragendes Instrument zur Strukturverbesserungen für Landwirtschaft und Kommunen im Ländlichen Raum erwiesen", sagte der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum, Peter Hauk MdL, am Mittwoch (30. Dezember) in Stuttgart. Insgesamt seien im Jahr 2009 rund 28 Millionen Euro Fördermittel in die Flurneuordnung geflossen.

Zusätzlich sei in 2009 das Sonderprogramm 'Modernisierung Ländlicher Wege' als Teil des Landesinfrastrukturprogramms umgesetzt worden. Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum habe 75 Maßnahmen ausgewählt, die nun in 61 Flurneuordnungsverfahren verwirklicht werden könnten. Zur Finanzierung stelle das Land in den Jahren 2009 und 2010 zusätzlich fünf Millionen Euro zur Verfügung. Die Umsetzung der anstehenden Maßnahmen solle in FOKUS-Verfahren (Flurneuordnung – Optimiert, Konzentriert und Schnell), die seit Mitte des Jahres offiziell in der Flurneuordnungsverwaltung angewendet werden, zeitnah erfolgen. Diese Verfahren würden sich dadurch auszeichnen, dass Sie wenige Ziele bei enger räumlicher Begrenzung im Fokus hätten.

Auch bei diesen neuen Verfahren habe der Naturschutz und die Landschaftspflege den gleichen Stellenwert, wie die landwirtschaftlichen und infrastrukturellen Belange. "Flurneuordnungen machen auf vielfältige Weise wertvolle Landschaften noch leistungsfähiger und tragen zu deren ökologischen Aufwertung bei. Die dabei vom Land getätigten Investitionen leisten einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Natur- und Umweltschutz", sagte Hauk. (pd)

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