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Österreich

Förderfonds für Tierhalter

Kuh auf einem Bergweg blickt auf den Grundlsee.
am Freitag, 18.12.2020 - 08:06 (Jetzt kommentieren)

In Grundlsee gründet Bürgermeister Franz Steinegger einen Verein, um die tierhaltenden Betriebe in seiner Gemeinde zu unterstützen.

Ein Verein, der den örtlichen, viehhaltenden Betrieben ein monatliches Gehalt zahlt. Das ist die Lösung der österreichischen Gemeinde Grundlsee, um ihre Kleinst- und Kleinbauern zu erhalten. Rund um den See im Steirischen Salzkammergut bewirtschaften sie Wiesen und Almen und schaffen damit eine Lebenswerte Region für Einheimische und Touristen.  

Landschaftspflegefonds soll Betriebe erhalten

Franz Steinegger, Bürgermeister von Grundlsee

Doch für die Landwirte wird immer unrentabler, die kleinen Betriebe zu bewirtschaften – selbst im Nebenerwerb. Um den 26 verbliebenen viehhaltenden Betrieben in Grundlsee unter die Arme zu greifen, hat Bürgermeister Franz Steinegger den Landschaftspflegefonds ins Leben gerufen.

Über den gemeinnützigen Verein kann jeder seinen Beitrag leisten, um die traditionellen Klein- und Almbauern zu erhalten und damit auch die Biodiversität, die Felder und Almen, die Erbhöfe, die Landschaft und allgemein die kulturellen Traditionen. 

Monatliches Gehalt für tierhaltende Betriebe

Interessiere können den Verein auf drei Arten unterstützen, jeweils mit einem Betrag beziehungsweise Beträgen in freiwilliger Höhe:

  • Mit einer einmaligen oder monatlichen Spende.
  • Als außerordentliches Mitglied des Vereins.
  • Mit einer Patenschaft eines bestimmten Tiers, eines Feldstücks, einer Alm oder eines bestimmten Bauernhofs. 

Alle Beiträge kommen zu 100 Prozent den ordentlichen Vereinsmitgliedern zugute, also den teilnehmenden Bauernfamilien. Bürgermeister Steinegger will ihnen damit die Möglichkeit bieten, ihre Erbhöfe weiter zu betreuen und an eine nächste Generation zu übergeben. 

Mit Material von landschaftspflegefonds.at

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