Die neuseeländische Molkereigenossenschaft
Fonterra geht für das am 31. Juli endente Geschäftsjahr 2013 von geringeren Einkünften aus, als bisher angenommen. Aufgrund der heftigen
Dürre und dem schwierigen Marktumfeld in
Australien rechnet Fonterra mit rund einer Milliarde NZ-Dollar (entspricht rund 602,4 Millionen Euro). Zuvor hatte der Konzern noch knapp 1,1 Milliarden NZ-Dollar in Aussicht gestellt.
"Die Dürre hat seit Anfang 2013 zu einem 64-prozentigem Anstieg der Vollmilchpulverpreise an der Internationalen Milchbörse (Global Dairy Trade) beigetragen. Das hatte vorübergehende, aber signifikante, negative Auswirkungen auf die Margen der Ingredienzien-Sparte NZ Milk Products (NZMP)", sagte Fonterra Chief Executive Theo Spierings. "Gleichzeitig bleibt der Druck auf die australische Wirtschaft bestehen. Obwohl ein Sanierungsplan umgesetzt wird, stehen wir dort in einem harten Wettbewerbsumfeld weiter unter Druck."
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