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Kommunikation

Frag den Landwirt, der Sprachassistent antwortet

Alexa
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Sabine Leopold, agrarheute
am
16.01.2019

Wer Landwirte etwas fragen will, kann das jetzt auch "virtuell mündlich" tun. Voraussetzung dafür ist der Besitz eines Sprachassistenzsystems wie Alexa oder Google.

Das Projekt "Frag den Landwirt" richtet sich mit seinem Angebot vor allem an neugierige oder kritische Nichtlandwirte. Die, so das Ziel, sollen sich nicht bei Dritten über Agrarwirtschaft und Nahrungsmittelerzeugung informieren, sondern beim Bauern selbst.

Bislang gab es im Wesentlichen drei Möglichkeiten, Landwirte zu Fachthemen zu löchern: Entweder direkt auf Veranstaltungen wie der Grünen Woche oder bei innerstädtischen Demos, per App oder am Computer über die Sozialen Medien. Jetzt ist eine neue Kommunikationsmöglichkeit hinzugekommen: sprachgesteuerte Assistenzsysteme.

Erster Schritt: Ein Paket aus 20 Antworten

Wer sich im Alltag bereits durch Sprachassistenten wie Alexa, Google, Siri oder Cortane unterstützen lässt, kann das künftig auch bei Fragen zur hiesigen Landwirtschaft tun.

In den Shops für Alexa Skills und Google Action steht zunächst ein Paket aus 20 Fragen zur Verfügung, die man kostenlos herunterladen und damit sein Wissen erweitern kann.

Bislang sind unter anderem folgende Informationen verfügbar:

  • Was ist eine Energiepflanze?
  • Wieviel Ferkel bekommt ein Schwein?
  • Welche Pflanzen kommen in eine Biogasanlage?
  • Aus was besteht Biogas?
  • Was ist Triticale?
  • Wie viele Eier legt ein Huhn im Jahr?
  • Wie viele Mägen hat eine Kuh?

Das Besondere: Alexa oder Google kennen den Standort des Fragenden und können regionalspezifisch antworten.

Ziel: Umfassende Informationen zu allen Bereichen

Hinter "Frag den Landwirt" steht die Initiative "Ich liebe Landwirtschaft". Deren Team besteht aus zehn jungen Landwirten, Winzern, Unternehmern und Projekteiltern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Fragen zu den Themen Landwirtschaft und Ernährung auch Fachfremden leicht verständlich und ohne Berührungsängste zu erklären.

Das Fragenpaket soll natürlich wachsen und so schnell wie möglich alle landwirtschaftlichen Bereiche abdecken. "Ich liebe Landwirtschaft" sucht dafür noch Sponsoren, denn bislang sind die engagierten Fragenbeantworter für die neue Idee in Vorleistung gegangen.

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