Login
Politik national

Friedrich zu Antrittsbesuch in Paris und Warschau

von , am
07.01.2014

Berlin - Der neue Bundeslandwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich reist am 7. und 9. Januar zu ersten agrarpolitischen Gesprächen nach Paris und Warschau.

Bundeslandwirtschaftsminister Dr. Hans-Peter Friedrich (CSU) © Bildschön, Peter Lorenz
Geplant ist nach Angaben seines Ministeriums jeweils ein Treffen mit dem französischen Amtskollegen, Stéphane Le Foll, sowie dem polnischen Landwirtschaftsminister, Stanislaw Kalemba. Im Mittelpunkt der Gespräche stehe die Umsetzung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP). Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an der Ausgestaltung der Detailregelungen. Auf dieser Grundlage erfolgt die nationale Umsetzung in den Mitgliedstaaten.
 
"Die Gemeinsame Agrarpolitik ist etwa so alt wie der Elysée-Vertrag und basierte von Anfang an auf einer intensiven deutsch-französischen Kooperation, die mittlerweile nicht ohne unsere polnischen Partner denkbar ist. Ich freue mich darauf, schon zu Beginn meiner Amtszeit zwei meiner Kollegen in Europa kennenzulernen. Und ich freue mich auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit", betonte Friedrich am Montag in Berlin. 

Friedrich will sich ein umfassendes Bild machen

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Strukturen in der europäischen Landwirtschaft sei es laut Friedrich eine große Herausforderung, für diese verschiedenen Rahmenbedingungen von Ost nach West, Nord und Süd eine gemeinsame Politik zu machen. "Was uns besonders verbindet, sind die zahlreichen Familienbetriebe, die die Landwirtschaft in ganz Europa - unabhängig von der Betriebsgröße - tragen und weiterentwickeln. Deswegen freue ich mich sehr, dass die Vereinten Nationen das Jahr 2014 zum "Jahr der Familienlandwirtschaft" ausgerufen haben."
"Ich möchte mir ein umfassendes Bild von der Landwirtschaft in Europa machen. Dazu gehört es, dass ich viele Gespräche führe", kündigte Friedrich Treffen mit weiteren Amtskollegen an.
Auch interessant