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Dorf und Familie

Frontpflug, Transportzeitbegrenzung für Schlachtvieh und Bauernhasser

Externer Autor ,
am
26.10.2012

Welche Vorteile hat ein Frontpflug? Wie wirkt sich die Tiertransportbegrenzung auf 8 Stunden aus? Und was tun gegen Bauernhasser als Nachbar?

Kombination aus Front und Heckpflug © Werkbild
Pflug für die Fronthydraulik
 
TerraGator fragt: "Pflug für die Fronthydraulik? Was ist eure Meinung dazu? Wie schaut es da mit den Anforderungen an die FH aus? EHR bieten ja nur die wenigsten Hersteller an, oder wird das nicht benötigt? Gibt es hier jemanden der einen Pflug in der Fronthydraulik fährt?" Darky ist der Meinung: "Ich denk mir halt das du dann massig Schlupf hast u an 2 Stellen ne Pflugfurche bastelst. Und bestimmt anspruchsvoll zu fahren das Gespann" Dem entgegnet  215at: "Von der Theorie her ist es das Pflugkonzept mit dem niedrigsten Schlupf. Sowohl die vorder wie auch die Hinterachse werden vom Pflug belastet. Problem sehe ich primär darin wie man damit im Straßenverkehr in Deutschland fahren will." JW schreibt dazu: "in Frankreich war das mal der Neuste Schrei und ohne Frontpflug war es dann total unhipp, deshalb gibt es so viele in Frankreich. Der Seitenzug gleicht sich sogar etwas aus… nicht der Atlantikwind , sondern wenn z.B. vorne der Pflug links ist , drückt der Pflug den Schlepper nach links, der Hintere ist da dann rechts und möchte den Schlepper vorne nach rechts drehen. Bei uns , wie angesprochen ungünstig auf der Straße" 
Alle Meinungen hier:          https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/46325/page/1/

Was tun, wenn der Nachbar ein Bauernhasser ist?

bauer2702 hat ein besonderes Problem: "Unser Hof wurde vor über 100 Jahren von meinem Uropa erbaut seit dem wird dort Landwirtschaft ausgeübt. Seit nun über 40 Jahren haben wir einen nicht so netten Nachbarn (milde ausgedrückt), die Kuhhaltung stellten wir vor ca 25 Jahren ein das mein Opa verstarb und mein Vater nur im Nebenerwerb den Hof bewirtschaftete. Aber wie so ein richtiger Hof halt ist besteht er nicht nur aus Kühen sondern, Schweinen, Pferde, Tauben, Hühner, Kaninchen Hund, Katze usw. Aufgrund das sich unser Nachbar an allem störte wichen die Schweine, die Tauben, Hühner, Hund und Katze. Der Hund bellte ihm zu viel, die Tauben machten nix aber störten ihn trotzdem, die Hühner krähten im zu viel usw. Um immer mit dm Nachbarn Frieden zu haben kam immer mehr Vieh vom Hof. Neurdings stört er sich daran z.b in der Ernte wenn ich Maschine von Schlepper zu Schlepper umhänge geht ja net anders! Er hat gesagt ich solle den Schlepper abstellen die Maschine umhängen und dann wieder den Schlepper anmachen und wegfahren. Sein Argument ihn störe das und es sei Mittagsruhe (Landwirtschaftliches Mischgebiet) dort gibt es sowas nicht. Egal was ob Maschinen reinigen auf dem Hof er regt sich immer auf. Darf im Sommer nicht mal Mittags Heu abladen das stört ihn. Langsam habe ich die Schnauze voll und lasse mir das von ihm nicht mehr gefallen!" DWEWT schreibt: "Du hast Dir schon zu viel gefallen lassen. Jetzt einen Riegel vorzuschieben dürfte schwer fallen. Übrigens, das Gebiet in dem ihr zwei lebt, ist ein Mischgebiet. Dort gilt das Gesetz der gegenseitigen Rücksichtnahme. Gewachsene Ldw. Betriebe haben da einen ziemlich grossen Freiraum. Du solltest es darauf ankommen lassen. Drohungen seinerseits zählen da nicht."Auch Freisinger sieht das so: "Bei uns in Bayern heißts.....nur nicht den Schneid(Mut) abkaufen lassen....leider ist dir das passiert. Du warst mit ihm viel zu gutmütig,wie DWEWT schon schrieb. Das nächste mal,wenn er dich  anstänkert, biete ihm den "Götz v. Berlichingen" an.....und mach dein Ding."  Und Hirschtreiber gibt den Tipp: "Meiner Meinung nach hast du einen notorischen Nörgler zum Nachbarn.
Böse Worte helfen genauso wenig wie der Versuch es ihm recht zu machen.
Mein Rat: Mach dein Ding und lass dich nicht verbiegen! Einfach freundlich sein und sich denken "leck mich". Du bist im Recht solange du bei deinem normalen Arbeitsablauf versuchst ihn möglichst wenig zu Stören. .......... achte darauf das du ihn nicht "mit Fleiss" ärgerst. Auch gegenüber Dritten darfst du nicht über ihn herziehen! Er darf auf jeden Fall keine Chance haben dich vor Gericht zu zerren und am Ende noch zu gewinnen."
mehr hier:            https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/46389/page/1/

Transportzeitbegrenzung Schlachtvieh 8 Stunden

Mim weißt auf folgendes hin: "nun soll sie also doch kommen die Tranportzeitbegrenzung für Schlachtvieh EU-weit. Wie sieht das in eurer Region aus? Kommen die Viehtransporteure damit hin? Nicht Schweine/Bullen, sondern beim Kühe einsammeln (Zeit zählt mit dem ersten Öffnen der Ladeklappe) auf den Touren. Heißt "mehr Tierschutz" durch mehr Zeitdruck beim Verladen?" Ziegentom empört sich: "Zuerst sorgen die für ein Sterben der kleinen Schlachtereien, jetzt verbieten sie den Transport in die wenigen größeren übriggeblieben Betriebe? Soll nun Tierleid erspart werden? Zuerst sollten solche Hirnakrobaten von ihren Leiden erlöst werden die solche Bestimmungen erlassen. Mit denen hat doch das Tierleid erst wieder begonnen! Und nun Reue??? Wo sollen bei uns denn Schlachthöfe gebaut werde wenns denn bald kein Vieh hier mehr gibt?(Ich nehme Bezug auf meine Region und nicht auf ganz Deutschland) Sollen die Schlachter mit 5 Schweinen und einem Rind täglich entlohnt werden? Dann hätte man das Schlachten da lassen sollen wo es hingehört: Bei den Metzgern vor Ort und nicht aus Hygienegründen alles schließen." 251at meint: "Der Gedanke die Transportzeit zu begenzen ist ja gut, aber er fördert Massentierhaltung (da man einen LKW bei einem Landwirt vollbekomm). Die Initiatoren wollen aer vermutlich genau das Gegenteil erreichen, vielleicht erkennen sie s ja noch früh genug. Sinvoll währe eine Begrenzung der Transportentfernung in Luftlinie. Wie wäre es z.B. mit Maximal 250km Lutlinie maximal vom Verladeort bis Schlachterrei. Damit würde mann einer weitern Zentralisierung der Schlachtung entgegenwirken, und lokae Produktion stärken. Dumm sähre es nur aus in Gegenden in denen jetzt schon wenig Tierproduktion stattfindet."
Ihre Meinung?                  https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/46305/page/1/

Heu und Stroh in der Milchviehfütterung?

"Füttert ihr Heu oder Stroh oder nur Silage? Der eine meint Stroh und/oder Heu müssten unbedingt sein und der andere sagt dass es komplett ohne auch geht. Wie macht ihr es oder wie sind eure Meinungen?" das fragt Augassnerbauer. Llanes antwortet: "Das hängt in erster Linie mal davon ab, was für Rationskomponenten du zur Verfügung hast. Stroh und Heu sind halt Strukturträger und gerade bei energiereichen Rationen/Silagen und bei maislastigen Rationen unverzichtbar. Wobei es da meist auf Stroh hinausläuft..." Hirschtreiber meint: "Von Stroh halt ich nicht viel, außer das es Struktur ins Futter bringt und damit die Kuh gesund erhält hat es keinen echten Futterwert. Von gutem Heu halte ich dagegen sehr viel. Klar ist es teurer aber du hast neben der Struktur auch einen echten Futterwert und es wird auch nebenher sehr gern angenommen. Ich persönlich gehe noch einen Schritt weiter und habe ca 50% Belüftungsheu (Schnittzeitpunkt Mitte-Ende Mai) und Grumet in der Ration. Da steckt noch richtig Milch drin!" globe sieht das anders: "Heu is meiner Meinung viel zu teuer für den Mischwagen, macht die ganze Struktur kaputt. Lieber Stroh in den Mischwagen und Heu lose am Futtertisch füttern."

Agrarreform 2014

maxwell539 fragt: "wie siehts eigtl mit dem Thema Agrarreform 2014 aus? Sind da jetzt schon irgendwelche Inhalte bzw das genaue Inkrafttreten der Reform fix?" Freisinger meint: "Wie heißts so schön, nix is fix.hab gelesen,dass in den nächsten Wochen die ganze Bagage zu "Marathonsitzungen" zusammenkommt, um......ohne von Tuten und Blasen eine Ahnung zu haben.....über das Wohl und Wehe der Europäischen Landwirtschaft zu entscheiden. Hat jemand das Fernsehinterview mit einem "Zeit"-Redakteur gesehen? Fazit,  in Brüssel sind die EU-Behörden total überbelegt und unterbeschäftigt. Wenn sie dann einen Auftrag bekommen,stürzen sie sich mit Akkribie in die Arbeit." maxwell539 darauf: "naja Brüssel live halt. Mich regt nur der Chiolos auf, seine Vorschläge mögen vllt in Rumänien umsetzbar sein; wen juckt da schon Zwangsstillegung wenn eh noch etliche 1000ha ungenutzt sind?" Und shockwave schreibt: "naja, ich bin soweit, das ich schon fast panisch werde wenn es um was neues im Agrarbereich geht. Bringt alles nur wieder mehr Arbeit, vor allem im Büro. Und da kann dann wieder ordentlich kontrolliert werden" Und DWEWT meint: "ich bin mir sicher, dass das greening kommen wird. Die Frage ist nur, wie wird es definiert werden. Mit Zwangsstilllegung jedenfalls hat das greening nichts zu tun. Es wird augenblicklich wohl beraten, welche Kulturen auf diesen Flächen angebaut werden dürfen. Mag schon sein, dass die dann erlaubten Pflanzen nicht in alle Betriebe passen; das ist dann eben Pech. Aber, niemand wird gezwungen werden, am Fördersystem teilzunehmen. Es ist also alles freiwillig!"

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