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Wirtschaft

Fusion: Genossenschaftsverbände wollen Kräfte bündeln

pd/rk
am
14.04.2014

Die Genossenschaftsverbände in Frankfurt und Düsseldorf wollen ihre Kräfte bündeln. Freitag gaben sie bekannt, in Fusionsverhandlungen zu treten. Der Vertrag soll noch 2014 ausgehandelt werden.

Die EU-Kommission einigte sich gestern mit Bundesregierung über Ökostrom-Reform. © Konstantin Gastmann/aboutpixel
Der Genossenschaftsverband in Frankfurt e.V. als Interessenvertretung für rund 2.400 Mitgliedsgenossenschaften und der Rheinisch-Westfälische Genossenschaftsverband als Dachverband von über 600 Genossenschaften im Rheinland und in Westfalen erklären gemeinsam die Aufnahme von Fusionsgesprächen.
 
Nach Abschluss eingehender Sondierungsgespräche seien die Verwaltungsräte beider Verbände entsprechenden Vorschlägen der Vorstände gefolgt. Durch die Fusion entstünde ein 14 Bundesländer umfassender Verband, der insgesamt mehr als 3.000 Mitglieder betreut.

Beide Seiten sind sich einig - ab 2015 Nägel mit Köpfen

"Die Sondierungen haben gezeigt, dass es gerade in der strategischen Ausrichtung der Verbände ein hohes Maß an Übereinstimmung gibt", betont Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes. "Die Bereitschaft, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, ist groß", ergänzt Michael Bockelmann, Verbandspräsident des Genossenschaftsverbandes, in der gemeinsamen Mitteilung.
 
Ein entsprechender Verschmelzungsvertrag und Verschmelzungsbericht solle noch 2014 ausgehandelt werden. Nach Klärung aller Fragen könnt 2015 in außerordentlichen Mitgliedversammlungen über die Fusion entscheiden werden.
 
In den Sondierungen sei bereits Einigkeit darüber erzielt worden, dass der Genossenschaftsverband e.V. in der Fusion übernehmender Verband sein soll. Maßgeblich dafür seien steuerliche Gesichtspunkte. Frankfurt werde juristischer Sitz des fusionierten Verbandes sein. Düsseldorf und Neu-Isenburg werden Hauptstellen, Hannover Verwaltungssitz.

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