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Dorf und Familie

Fußballfieber, Arbeitskraftsuche und Reiseberichte aus den USA

Externer Autor
am
27.04.2012

Wie dekorieren die Landliveuser ihre Schlepper zur EM? Wie findet man am besten AK für den Milchviehbetrieb? Und dazu super Reiseberichte

EM Schlepper
 
Ria_Landleben ist Redakteurin bei Jungle dem Jugendteil der Land & Forst und fragt: "in einem guten Monat geht es wieder los: Fußballfieber. Die Europameisterschaft findet dieses Mal in Polen und der Ukraine statt. Die fußballverrückten LAND & Forst-Redakteure haben schon die ersten Deutschland-Fahnen rausgekramt. Es ist doch immer wieder verblüffend, was man nicht alles mit Fahnen und Farbe in Deutschland-Style schmücken kann. So wird nicht nur das Büro geschmückt und bei Spielen auch mal das eigene Gesicht, sondern auch das eigene Auto. Aber selbst das scheint nicht genug zu sein. Mir wurde von Schleppern erzählt, die Schwarz-Rot-Gelber gar nicht hätten sein können. Das macht mich neugierig! Gibt es unter Euch jemanden, der seinen Schlepper mal so richtig EM- oder WM-tauglich aufgemotzt hat?" 311LSA schreibt: "Mein Nachbar hatte mal an seinem MB trac 3 Fahnen und die Kabinentüren mit schwarz rot gold bemalt." Und MrNewholland meint: "Wenn wir die WM gewonnen hätten, währe mein Frontlader Schwarz, Rot, Gold geworden."

Blog der Woche

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Agrarsanis Landwirtschaftsblog -
USA 2012 Tag 1 – Farmen entlang des Missouri River

Auch in diesem Jahr zieht es uns wieder nach Übersee. Start der Reise ist die Stadt Omaha im Bundesstaat Nebraska. Geplant ist die Reise zunächst in Richtung Norden durch Iowa und South Dakota bis nach North Dakota. Dann soll es östlich gehen und am 2. Mai fliegen wir wieder ab Omaha zurück in die Heimat. Wie bei allen landwirtschaftlichen Reisen ist es aber in erster Linie das Wetter, was die Reiseroute und die Reisegeschwindigkeit vorgibt. Für die nächsten 2 Tage sind sommerliche Bedingungen vorhergesagt – es kann also losgehen! Wir sind noch in Sichtweite der Hochhäuser der Stadt Omaha, als es uns etwa 35 Kilometer nördlich das erste Mal von der Interstate 29 auf einen Acker zieht. Ein John Deere 9320 ackert mit einer 30 Fuß (10 Meter) breiten Grubberkombination von Krause. Fahrer ist Bob Martens der sich freut uns zu sehen. Er selber hat vor etwa 40 Jahren für 2 Jahre im Saarland gewohnt. Hier im nördlichen Omaha bewirtschaftet der 62-jährige eine 3.500 Acre (1.400 Hektar) Farm auf der er Mais und Sojabohnen anbaut. Auf dem Feld wo er heute ackert soll dieses Jahr Körnermais angebaut werden. Er klagt, dass es im vergangenen Jahr entlang des Missouri River, der in zwei Meilen Entfernung fließt in der gesamten Gegend entlang des Flusses zu Überschwemmungen gekommen ist. Auch seine Flächen waren damals betroffen. Bis zum Knie und oft noch höher waren Felder, Hofgebäude und Straßen für mehrere Monate überflutet. „Solch eine Flut habe ich noch nie erlebt und hoffe eine solche auch in meiner Zeit als Farmer nie wieder zu erleben“, erklärt uns Bob zum Abschied. Bob gibt uns noch den Tipp die Überflutung an den Deichanlagen selber anzuschauen.
Der ganze Beitrag:             http://agrarheute.landlive.de/blogs/entries/5215/
und weitere werden sicher folgen....

Kalb stirbt innerhalb nicht mal 24h nach der Geburt- Warum?

Smeralda fragt aus aktuellem Anlass: "Eine Kuh kalbt ganz alleine! Das Kalb lebt, versucht auch aufzustehen! Allerdings säuft es nicht und KANN nicht stehen! Wird immer schwächer, dieser Vorgang dauert ungefähr einen Tag.Bis es letzendlich stirbt! Das Kalb beginnt irgendwie Luftnot zu bekommen, habe ich den Eindruck. Die Zunge ist auch etwas geschwollen, kommt aber doch von der Geburt denke ich. Bisher hatten wir zwei solche Kälber! Was auch auffällt: Sie sind ungewöhnlich groß und gut beieinander (Wunder das die Kühe die alleine rauskriegen). Woran sterben diese Tiere? Lungenquetschung?" Bummalshupsa schreibt dazu: "Manchmal muß man Loßlassen, es ist nur ein Tier. Für näheres empfehle ich Dir die Landesuntersuchungsanstalt. Nur Fakten zählen nicht Vermutungen." DWEWT meint: "eine schwere Geburt ist auch für das Kalb extrem anstrengend. Diese Kälber sind i.d.R. so geschafft, dass sie aus eigenem Antrieb innerhalb von 9 Stunden nach der Geburt häufig kein Kolostrum aufnehmen können. Unter solchen Umständen m u s s der Halter für eine zeitgerechte Kolostrumaufnahme sorgen! Eine geschwollene Zunge macht es für das Kalb, selbst  wenn es den Versuch unternehmen sollte zu saugen, fast unmöglich an die Milch zu kommen. In einer solchen Situation bist Du als verantwortlicher Tierhalter gefordert. Eine Nichtaufnahme von Flüssigkeit innerhalb der ersten 24 Lebensstunden, reicht garantiert aus für eine irreversible Dehydrierung. Wenn Du nicht drenchen möchtest, kannst Du die Milch aus einer Kunststoffnuckelflasche auch über das Maul verabreichen. Trotz geschwollener Zunge können diese Kälber i.d.R. schlucken. Wichtig ist, lieber häufig kleine Mengen verabreichen und darauf achten, dass keine Milch in die Luftröhre gelangt." Und Gammi70 antwortet:" Mach Dir mal kein schlechtes Gewissen. Solche Dinge werden immer wieder vorkommen.  grad bei großen Fleckviehbullenkälber. Meist gibt es die Probleme bei den großen Kälbern, die kleinen sind in den meisten Fällen viel fitter. Bei denen ist es auch nicht so ungewöhnlich, dass sie zu Anfang gar nicht saufen. Kommt bei den Holsteins fast nie vor. Sicher macht man sich Gedanken, aber wir können nicht alle Tiere retten. Und leider kommt es auch immer wieder mal vor, dass man dem Tier tagelang hinterherläuft und es hinten und vorne betüddelt und dann stirbt es doch noch oder bleibt ein Kümmerer. Aus der Sicht ist mir manchmal grad lieber, wenn sie gleich sterben. Vielleicht klingt das jetzt kalt und gefühlslos, aber für das Kalb ist es sicher auch nicht angenehm wenn es nicht fit ist. Ich finde halt wichtig, dass wir uns auch bewußt sind, dass wir nicht alle Tiere retten können und das auch nach außen vertreten!"
mehr hier:                    http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/41667/page/1/

Suche nach Arbeitskräften für Milchviehbetrieb

Meiwi hat folgendes Problem: "wir beabsichtigen, eine Arbeitskraft für unseren Milchviehbetrieb einzustellen. Die Idee ist, zuerst eine 400€-Kraft einzustellen mit der Option, daraus später evtl. eine versicherungspflichtige Stelle zu machen. Möglicherweise kann das auch ein Langzeitarbeitsloser sein. Hat jemand von Euch Erfahrung damit und kann mir Tipps geben? Wie habt Ihr Eure Arbeitskräfte gefunden? Über Zeitungsannoncen? Oder Jobcenter?" Paula antwortet darauf: "umhören und fragen. Wir haben seit Okt. "die Freundin, eines Freundes meines Bruders eingestellt". Erst auf 400 € Basis , seit Januar macht sie jetzt eine Lehre (verkürzt) zur Landwirtin. Es ist Glückssache ob man jemanden findet - dem das frühe Aufstehen, die WE Dienste und der Umgang mit den Tieren liegt. Vor allem da ja die Bezahlung im Verhältnis nicht die beste ist." Meiwi darauf: "Mundpropaganda ist wahrscheinlich der beste Weg. Ihr hattet sicher Glück. Vielleicht wir ja auch bald."

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Suche Kuh mit Betreuer
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WICHTIG!! Landwirte aus SÜD-Bayern gesucht!!

Plasmaschneider - wer kennt nen guten
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Brunner setzt auf regionale Produkte und Ökolandbau
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