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Politik international

G7-Gipfel: Das betrifft die Landwirtschaft

von , am
11.06.2015

Die Gruppe der Sieben hat sich getroffen und ihren Abschlußbericht vorgelegt. Der Einsatz von Antibiotika soll in Zukunft verringert werden, um die Bildung von Resistenzen zu vermeiden.

© Bundesregierung/Gottschalk
In Elmau sind die  Staats - und Regierungschefs der G7, am 7. und 8. Juni 2015 zum jährlichen Gipfeltreffen zusammengekommen. In ihrer Abschlusserklärung stehen Beschlüsse für die Bereiche Gesundheit, Teilhabe von Frauen,  Klimaschutz und Handel. Vor allem der Bereich Gesundheit betrifft auch die Landwirtschaft. 

Antibiotikaresistenzen:

Die G7 unterstützen uneingeschränkt den kürzlich beschlossenen globalen Aktionsplan der WHO zu Antibiotikaresistenzen. Eigene nationale Aktionspläne sollen erstellt und überarbeitet werden.  Außerdem bekennen sich die G7 nachdrücklich zum "One Health" - Ansatz, der alle Bereiche - die Gesundheit von Mensch und Tier sowie Landwirtschaft und Umwelt - einbezieht. Eine fachgerechte Verwendung von Antibiotika soll gefördert werden. Die G7 unterstreichen die Bedeutung von Antibiotika in der Human - und Veterinärmedizin, die der Verschreibungspflicht oder dem veterinärmedizinischen Äquivalent unterliegen sollten, sowie die Tatsache, dass der angemessene Einsatz von Antibiotika zur Verringerung der Resistenz beiträgt. Außerdem soll die Nutzung von Antibiotika für die Wachstumsförderung in der Viehzucht bei fehlender Risikoanalyse auslaufen.

Ernährungssicherheit:

Die G7 verstärken ihre Anstrengungen, um eine dynamische Transformation in ländlichen Gebieten zu unterstützen, verantwortungsvolle Investitionen und nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und sektorübergreifende Ansätze im Ernährungsbereich zu stärken.

Freihandelsabkommen:

Alle Arbeiten die im Zusammenhang mit dem Transatlantischen Handels - und Investitionspartnerschaft (TTIP) stehen, sollen beschleunigt werden. Die G7 wollen
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