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Wirtschaft

GEA steigert Umsatz um rund sechs Prozent

pd
am
01.11.2013

Düsseldorf - Der Düsseldorfer Maschinenbaukonzern GEA konnte seinen Auftragseingang auf 1.509 Millionen Euro steigern, was bereinigt um Portfolioveränderungen und deutlich gegenläufige Währungseffekte einer Steigerung um 5,8 Prozent entspricht.

Weiterhin positiv haben sich dabei insbesondere die beiden stark auf die Nahrungsmittelindustrie ausgerichteten Segmente GEA Mechanical Equipment und GEA Process Engineering entwickelt. Das Segment GEA Heat Exchangers konnte seinen Auftragseingang im Berichtsquartal bereinigt um Währungseffekte sowie um einen suspendierten Großauftrag aus dem Vorjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,2 Prozent steigern.
 
In den ersten drei Quartalen verbesserte sich der Auftragseingang mit 4.530 Millionen Euro organisch um 4,2 Prozent. In diesem Zeitraum legte der Nahrungsmittel- und Getränkebereich dank verschiedener Großaufträge deutlich um 10 Prozent zu und erhöhte seinen Anteil am Auftragseingang der GEA auf 58 Prozent. Der Umsatz stieg im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch um 4,4 Prozent auf 1.459 Millionen Euro und in den ersten drei Quartalen um 2,5 Prozent auf 4.134 Millionen Euro.

Operative EBIT-Marge stabil bei 10 Prozent vom Umsatz

Im dritten Quartal 2013 erhöhte sich das operative EBITDA des Konzerns, also bereinigt um Effekte aus Kaufpreisallokationen und Einmaleffekte, um 1,3 Prozent auf 172 Millionen Euro. Die entsprechende EBITDA-Marge stieg damit auf 11,8 Prozent vom Umsatz. Die operative EBIT-Marge blieb mit 10,0 Prozent vom Umsatz stabil. Das Ergebnis je Aktie konnte kumuliert um 10,1 Prozent auf 1,03 Euro verbessert werden, obwohl sich der durchschnittliche Aktienbestand im Zuge der Abwicklung des Spruchverfahrens seit September 2012 um 4,3 Prozent erhöht hat. Die Cash-Flow-Treiber-Marge (Verhältnis von Cash-Generierung zum Umsatz) stieg von 5,7 Prozent zum 30. September 2012 deutlich auf 9,4 Prozent zum 30. September 2013 an, was finanziellen Spielraum schafft, um profitables Wachstum zu unterstützen.

GEA Food Solutions trägt wieder positiv zum Ergebnis bei

"Unser zweistelliges organisches Wachstum des Auftragseingangs aus dem Nahrungsmittel- und Getränkebereich seit Jahresbeginn liegt über den allgemeinen Wachstumsraten des Maschinenbaus. Dank dieser Entwicklung lag das organische Wachstum unserer fünf Kernsegmente im Quartal insgesamt über neun Prozent.
 
Verbunden mit unserer starken operativen EBIT-Marge von 10 Prozent im dritten Quartal, unterstreicht dies die starke Marktposition der GEA in anspruchsvollen Endmärkten. Unser Segment GEA Food Solutions hat im abgelaufenen Quartal wie erwartet ein positives Ergebnis erzielt", so Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft.

Gute Aussichten für die Zukunft

Trotz der mehrfach vom IWF reduzierten Konjunkturprognosen für 2013 erwartet die GEA bei der Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr für den Gesamtkonzern ein moderates organisches Wachstum des Umsatzvolumens. Dieses wird von den zukünftigen fünf Kernsegmenten getragen, deren organisches Umsatzwachstum im Durchschnitt über fünf Prozent liegen soll.
 
Hinsichtlich der Cash-Flow-Treiber im Verhältnis zum Umsatz strebt der Konzern nach 6,4 Prozent im Vorjahr jetzt ein Niveau von rund 9,0 Prozent in 2013 an, statt bisher mindestens 8,0 Prozent. Basierend auf konstanten Wechselkursen gegenüber 2012 strebt die GEA beim Ergebnis (EBITDA) rund 700 Millionen Euro nach rund 600 Millionen Euro im Vorjahr an. Nicht in dieser Zahl enthalten sind Kosten für das Strategie- und Portfolioprojekt im niedrigen zweistelligen Millionenbereich, die sich insbesondere aus der am 20. Juni 2013 kommunizierten Entscheidung zum Strategie- und Portfolioprojekt ergeben.
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