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Unangenehmer Fund

Gefährlich: Landwirt findet Splitterbombe

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Eva Eckinger, agrarheute
am
04.03.2016

Eine gefährliche Entdeckung machte ein Landwirt in Mecklenburg-Vorpommern. Er stieß beim Düngen seines Ackers auf eine russische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg - inklusive Zünder.

Eine Entdeckung der eher unangenehmen Art machte ein Landwirt am Mittwoch bei Feldarbeiten in Mecklenburg-Vorpommern. Der Mitarbeiter der Raminer Agrargesellschaft war am Morgen mit dem Ausbringen von Dünger beschäftigt, als ihm ein merkwürdiger Gegenstand auffiel, berichtet der Nordkurier.

Dünger-Ausfahren: Vermeintliche Fliegerbombe

Der Mann war stieß am Mittwochmorgen beim Dünger-Ausfahren auf einer Ackerfläche tatsächlich auf eine Bombe. Aus der Erde ragte ein spitzes Objekt mit einem Zünder, so der Nordkurier. Um etwa acht Uhr ging bei der Polizei dann die Meldung von einem Munitionsfund ein. Als die ersten Beamten eintrafen, ging man noch von einer Fliegerbombe mit etwa 100 Kilogramm Gewicht aus.

Feld-Fund: Fliegerbombe entpuppt sich als Splitterbombe

Beim Eintreffen der Spezialisten stellte sich dann laut Nordkurier aber schnell heraus, dass es sich hier um eine russische Splitterbombe aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Inklusive Zünder!

Glücklicherweise gelang es den Munitionsexperten, den Zünder nach drei Stunden Arbeit vor Ort zu entfernen. Die Bombe wurde anschließend abtransportiert, um sie zu vernichten.

Bombe bei Bodenbearbeitungsmaßnahmen an Oberfläche gehoben

Wie Felix Pickert, Geschäftsführer der Raminer Agrargesellschaft, gegenüber dem Nordkurier vermutet, wurde die Bombe möglicherweise schon bei den letzten Bodenbearbeitungsmaßnahmen mit nach oben geholt. Damals war sie aber eben nicht entdeckt worden, sondern man habe das mögliche Poltern beim Umgraben wohl auf einen größeren Stein im Acker geschoben.

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