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Gefährlich: Unfälle mit Stroh- und Siloballen

Strohballen in Stall
am
28.01.2019
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Bei der Arbeit mit Ballen ist stets große Vorsicht geboten. In Österreich und der Schweiz kam es am Wochenende zu schweren Unfällen.

In der Schweiz ist am Samstag ist ein Mann von einem herunterfallenden Strohballen getroffen worden, wie die Kantonspolizei Graubünden berichtet. Der 61-Jährige wollte gegen Abend auf seinem Hof in Sedrun Stroh zum Einstreuen bereitstellen, als das Unglück passierte.

400 Kilo schwerer Strohballen begräbt Landwirt

Dabei habe sich ein circa vierhundert Kilogramm schwerer Strohballen von einem Stapel gelöst und den Mann unter sich begraben. Laut Polizei konnten weitere Anwesende den Landwirt befreien und ihn notfallmäßig betreuen, bis die Ambulanz sowie der Arzt eintrafen.

Dieser konnte jedoch nur noch den Tod des Verunfallten feststellen. Die Kantonspolizei Graubünden untersucht die genauen Umstände, die zu diesem Unfall geführt haben.

Wildfütterung: Unfall mit Ballen

Und auch in Österreich ist es vergangene Woche zu einem Arbeitsunfall mit einem Ballen gekommen. Der Unfall ereignete sich in Stans in Tirol. Ein 59-jähriger Jäger war am Donnerstag gegen 08:00 Uhr gemeinsam mit einem zweiten Jägerkollegen beim Stanser Joch mit der Vorbereitung der Wildfütterung beschäftigt, berichtet die Tiroler Polizei.

Siloballen löst sich und trifft Jäger

Dafür wollten die beiden Männer einen Siloballen aus der oberen Reihe von gestapelten Ballen herunterhebeln, so die Beamten. Plötzlich löste sich dieser, wobei der 59-Jährige nicht mehr ausweichen konnte und vom Siloballen getroffen wurde.

Er verletzte sich am Oberschenkel sowie Becken und wurde von der Rettungsmannschaft des Heli 4 per Tau geborgen und in die Klinik Innsbruck geflogen.

Mit Material von Kantonspolizei Graubünden, Polizei Tirol

Ballensilage: Wickeln mit Folie

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