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Umwelt

Große Mengen Gülle in Kläranlage eingeleitet

pd
am
05.06.2015

In die Kläranlage der Gemeinde Weißenborn sind große Mengen Gülle gelangt. Laut Vermutung mutwillig. Derzeit werden Proben der Gülleanlagen aller umliegenden Bauern untersucht.

60.000 Euro muss die Gemeinde Weißenborn für den Schaden durch die Gülleverschmutzung der Kläranlage aufbringen. Wie die Gülle in die Anlage gekommen ist, ist nach wie vor unklar. Der Bürgermeister vermutet eine mutwillige Einleitung, schreibt die Online-Zeitung HNA.de. Scheinbar ist die Einleitung mehrfach erfolgt und hat zum Umkippen der Anlage geführt.
 

Strafanzeige gestellt

Der Bürgermeister hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Derzeit werde ermittelt, wo die Gülle herstammt. Polizei und Sachverständige nehmen Proben der Gülle- und Jauchegruben von aktiven wie ehemaligen Landwirten in der Umgebung. Auch ein ortsansässiges Unternehmen wurde bereits überprüft. Die klamme Kommune sei gezwungen, den Betrag auf die Bürger umzulegen, würden der oder die Täter nicht überführt. "Pro Einwohner würden dann allein in diesem Jahr 46 Euro zusätzlich fällig", sagte der Bürgermeister.

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