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Umwelt

Große Mengen Gülle in Kläranlage eingeleitet

von , am
05.06.2015

In die Kläranlage der Gemeinde Weißenborn sind große Mengen Gülle gelangt. Laut Vermutung mutwillig. Derzeit werden Proben der Gülleanlagen aller umliegenden Bauern untersucht.

Derzeit werden Proben der Gülleanlagen aller umliegenden Bauern untersucht. © Mühlhausen/landpixel
60.000 Euro muss die Gemeinde Weißenborn für den Schaden durch die Gülleverschmutzung der Kläranlage aufbringen. Wie die Gülle in die Anlage gekommen ist, ist nach wie vor unklar. Der Bürgermeister vermutet eine mutwillige Einleitung, schreibt die Online-Zeitung HNA.de. Scheinbar ist die Einleitung mehrfach erfolgt und hat zum Umkippen der Anlage geführt.
 

Strafanzeige gestellt

Der Bürgermeister hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Derzeit werde ermittelt, wo die Gülle herstammt. Polizei und Sachverständige nehmen Proben der Gülle- und Jauchegruben von aktiven wie ehemaligen Landwirten in der Umgebung. Auch ein ortsansässiges Unternehmen wurde bereits überprüft. Die klamme Kommune sei gezwungen, den Betrag auf die Bürger umzulegen, würden der oder die Täter nicht überführt. "Pro Einwohner würden dann allein in diesem Jahr 46 Euro zusätzlich fällig", sagte der Bürgermeister.

Der große Gummistiefeltest - welcher Schuh ist der Richtige für mich?

Wenn man sich jetzt Gummistiefel kauft, die im Sommer guten Grip haben und im Winter auch noch warm halten, steht man vor der Qual der Wahl. Bei folgenden Modellen hat die dlz next getestet, ob sie diese Anforderungen erfüllen: W.K.Tex. Thermostiefel Polytherm, Nokian Kevo Outlast, Aigle Parcours Iso, Dunlop Purofort Thermo+full safety, Gevavi Safety Thermotop. © Katharina Kiermeier
W.K.Tex. Thermostiefel Polytherm (Gewicht: 0,8 kg, Preis: 74,99 Euro): Der Träger dieses Stiefels hat einen relativ rutschfesten Schuh an den Füßen. Allerdings ist er aufgrund des flachen Profils nicht so trittsicher wie die anderen Teststiefel. Das Material ist vergleichsweise starr und gab den Bewegungen kaum nach. Das Innenfutter (Fell) wirkte anfangs sehr eng, passte sich aber letztendlich gut an Fuß und Wade an. © Dagmar Davids
Nokian Kevo Outlast (Gewicht: 1 kg, Preis: 159,90 Euro): Der Nokian Kevo Outlast lässt sich mit Spikes aufrüsten. Für den Test der dlz next wurde somit auch einer der beiden Stiefel mit Spikes bestückt. Beim Wettrennen konnten die Tester zwar erst keinen Unterschied feststellen, beim Hinaufklettern der Böschung jedoch schon. Der sehr leichte, flexible Kevo Outlast hielt die Füße während der gesamten Testdauer warm. © Dagmar Davids
Aigle Parcours Iso (Gewicht: 1,3 kg, Preis: 200 Euro): Der Parcours Iso von Aigle bot dank des groben Profils beim Wettrennen sowie beim Hinaufklettern der Böschung guten Halt. Den Testern fiel positiv auf, dass das Material besonders flexibel ist und beim Laufen allen Bewegungen nachgibt. Grober Dreck lässt sich mühelos mit dem Wasserschlauch entfernen. Um aber Verschmierungen zum Beispiel am Spann loszuwerden, muss man zusätzlich mit einem Lappen nachhelfen. Zu erwähnen wäre noch, dass Menschen mit kräftigen Waden wohl Hilfe beim Ausziehen des Stiefels benötigen. © Dagmar Davids
Dunlop Purofort Thermo + full safety (Gewicht: 1,2 kg, Preis: 124,50 Euro): Bei Rutschfestigkeit und Trittsicherheit hat dieser Stiefel die Tester der dlz next voll und ganz überzeugt. Auch den Reinigungstest hat er gut gemeistert. Hier reichte ein Wasserstrahl zur Entfernung des groben Drecks. Um aber den letzten Schmutzrest an den Kanten auch noch loszuwerden, muss man sehr präzise spritzen. Optisch wirkt der Purofort Thermo+ full safety sehr klobig, jedoch ist er den Testern zufolge überraschend angenehm zu tragen. Er rollt sehr leicht ab, aber ist am Knöchel recht weit geschnitten. © Dagmar Davids
Gevavi Safety Thermotop (Gewicht: 1,4 kg, Preis: 113 Euro): Der Gevavi Safety Thermotop ist der schwerste der getesteten Stiefel. Dies macht sich infolge auch beim Tragekomfort bemerkbar. Auch fällt er generell relativ groß aus. Einer der Tester besitzt Schuhgröße 43/44 und hatte mit zwei Paar dicken Socken den Gevavi-Stiefel in Größe 43 an. Dennoch empfand er das Fußbett und den Schaft als sehr weit. Allerdings hatte er beim Wettrennen sowie auf der Traktorleiter keine Bedenken bezüglich des Grips. Wer den Stiefel reinigen möchte, muss dem Schmutz an Schaft und Spann mit der Bürste zu Leibe rücken. © Dagmar Davids
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