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Ernährung und Gesundheit

Grüne Woche erhöht Qualitätsanspruch

Externer Autor ,
am
07.01.2011

Berlin - Die 76. Internationale Grüne Woche erhöht in diesem jahr ihren Qualitätsanspruch. Aussteller orientieren sich wieder mehr an den drei Säulen Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau.

Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau sind die drei wichtigen Säulen der Grünen Woche 2011.

Die Internationale Grüne Woche (IGW) geht mit einem erhöhten Qualitätsanspruch in ihre 76. Auflage, die vom 21. bis 30. Januar 2011 stattfindet.Wie Projektleiter Lars Jaeger von der Messe Berlin gegenüber dem Presse- und Informationsdienst Agra-Europe erklärte, verzichtet die IGW in einzelnen Teilen, so beispielsweise im Garten- und Heimtierbereich, auf bestimmte Aussteller, die sich zu weit vom eigentlichen Themenspektrum aus Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau entfernt haben. Durch die Konzentration auf diese drei Säulen hat die Messe Berlin laut Jaeger Investitionen geleistet.

Tierhalle ist eines der Herzstücke

Gleichzeitig betonte der IGW-Projektleiter die Bedeutung umsatzstarker, auch kleiner Anbieter auf der weltgrößten Ernährungsschau. Diese Leistungen der Aussteller sollten mit einer ansprechenden Gestaltung einhergehen. "Wachstum ist nicht alles. Die 'alte Dame IGW' in den Grundfesten zu sichern, ist nur mit Qualität zu machen", sagte Jaeger und betonte, an den emotionalen Herzstücken der Schau werde nicht gespart. Zu diesen Herzstücken zählt Jaeger nicht zuletzt die Tierhalle. Er sieht die IGW 2011 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt auf hohem und stabilem Niveau, sowohl was die Zahl der Aussteller als auch die Flächenbelegung der Messehallen angeht.

Osteuropäer ziehen um

Qualitative Verbesserungen nimmt Jaeger auch bei den ausländischen Ausstellern wahr. Erstmals seit langer Zeit wird Marokko wieder mit einer eigenen Länderbeteiligung auf der Grünen Woche vertreten sein. In dem nordafrikanischen Land ist Deutschland seit kurzer Zeit mit einem eigenen Agrarattaché vertreten. Mit Unterstützung der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) tritt das kriegserschütterte Afghanistan auf der Grünen Woche auf. Größter ausländischer Aussteller auf der kommenden Grünen Woche dürfte wieder Russland sein. Mit einem deutlich kleineren Auftritt begnügt sich hingegen die Ukraine.

Polen ist Partnerland

Als Partnerland der IGW 2011 hat Polen seinen Auftritt flächenmäßig verdoppelt, und zwar auf rund 800 qm. Dafür hat das Land die Halle 11.2 zur Verfügung, wo die Aussteller einen kulinarischen Streifzug durch verschiedene Regionen des Landes bieten. Polen beteiligt sich seit 1986 an der weltweit größten Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau. Erstmals hatte es 2005 mit Tschechien ein offizielles Partnerland bei der Grünen Woche gegeben.

Öffnungszeiten unverändert

Eintrittspreise stabil Stabil bleiben auf der nächsten Grünen Woche nicht nur die Ausstellerzahlen, sondern auch die Eintrittspreise. Wie Jaeger bestätigt, wird die Tageskarte wie 2010 für 12 Euro zu haben sein, für Mitglieder des Deutschen Bauernverbandes (DBV) gilt bei Vorlage des Mitgliedsausweises ein ermäßigter Tarif von 8 Euro. Die Happy-Hour-Karte wird sich mit 8 Euro um 1 Euro verteuern. Bewährt haben sich Jaeger zufolge die bei der letzten Schau veränderten Öffnungszeiten mit dem Messebeginn erst um 10 Uhr morgens und im Gegenzug drei langen Tagen. Am Freitag, den 28. Januar und den beiden Samstagen schließen die Tore erst um 20 Uhr. (AgE)

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