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Ernährung und Gesundheit

Die Grüne Woche kulinarisch

Externer Autor ,
am
22.01.2013

Vom 18. - 27. Januar kann man in wenigen Stunden die Welt bereisen - die Grüne Woche in Berlin macht es möglich. Hier ist vor allem kulinarisch für jeden etwas dabei.

Leckere deutsche Wurst - charmant angeboten © ah
Ob man nun mutig ist oder eher bodenständigere Küche liebt, die 26 Messehallen in Berlin halten für alle etwas bereit. Über 1600 Aussteller aus mehr als 60 Ländern präsentieren ihre Spezialitäten. Jedes deutsche Bundesland bietet an eigenen Ständen regionale Köstlichkeiten – von der Thüringer Rostbratwurst über das bayerische Bier und den Schwarzwälder Schinken bis hin zu norddeutschen Fischspezialitäten.

Vertraute europäische Leckereien

In den internationalen Hallen geht sie schließlich los, die Reise um die Welt. Anfangs befindet man sich noch im Europa, dessen Speiseplan einem vertraut erscheint. Man schlemmt Emmentaler aus der Schweiz, rote dänische Hot Dogs und Süßigkeiten aus Italien. Belgien verführt Schleckermäuler mit den berühmten, zartschmelzenden Pralinen und das Partnerland Niederlande erfreut seine Gäste natürlich mit Gouda und Matjes. Neben dem süßen Fudge haben die Briten Chips und Bier mitgebracht. Auch Irish Coffee und Guinness lassen sich bei Pub-Musik genießen.

Trockenfisch und Krokodil

Doch dann wird es zunehmend exotischer. Australien bietet Känguru-Krakauer oder Krokodil-Burger. Durst bekommen? Kein Problem. Neben diversen Biersorten aus allen Erdteilen, wie zum Beispiel armenischem Bier aus Yerevan, kann man sich auch einen alkoholfreien Hibiskus-Trunk aus dem Sudan genehmigen.
Besonders exklusiv wird es in der russischen Halle. Dort können sich Gourmet-Gaumen an Blinis mit Kaviar erfreuen - inklusive russischem Vodka natürlich. Auch beim teuren, marokkanischen Arganöl kommen sie zwischen Palmen und orientalischem Flair auf ihre Kosten.
Bei den Norwegern wird es dann wieder gewöhnungsbedürftig. Seeigel aus dem Nordatlantik oder "Tørrfisk", der Stockfisch von den Lofoten, ist nicht jedermanns Sache. Die meisten greifen dann doch lieber zu Elchsalami, Karamellkäse oder Jakobsmuscheln. Danach darf auch hier eine typische Spirituose nicht fehlen, der Aquavit.
Auch bei den Kanadiern kommt Getrocknetes auf den Tisch. Bison Jerky, Bisonfleisch zum Knabbern. Besonders Männer tummeln sich bei Countrymusic am rustikalen Stand der Nordamerikaner, kühles Dosenbier inklusive. 
Als Dessert winken zum Abschluss noch kasachische Schokolade, lettische Moosbeeren oder ungarisches Marzipan.

Der Landwirtschaft sei Dank

Für viele sind diese kulinarischen Erlebnisse auf der Grünen Woche jedes Jahr wieder ein Highlight und in den Hallen tummeln sich die Menschen. Wer schließlich alles durchprobiert hat und eine Pause braucht, der kann sich abschließend in der Blumenhalle entspannen.
Oder aber man informiert sich auf dem ErlebnisBauernhof, wo denn all die Leckereien und Produkte eigentlich ihren Anfang nehmen - nämlich in der Landwirtschaft.
 
Was auf dem ErlebnisBauernhof jeden Tag geboten ist, erfahren Sie hier. 
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