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Dorf und Familie

Gülle-Bombe gegen Polizist: Täter gefasst

© Polizei
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Eva Eckinger , agrarheute
am
12.05.2015

Ein Polizist war im vergangenen Jahr in eine mit Gülle versehene Sprengfalle getappt. Nun konnte der Täter ermittelt werden. Ein 55-jähriger hat ein Geständnis abgelegt.

Die Sprengfalle besudelte den Polizisten über und über mit Gülle. © Polizei
Im September 2014 war ein Polizist im österreichischen Mölltal in Kärnten in eine Sprengfalle getappt. Diese war mit Fäkalien versehen gewesen, die den Beamten komplett besudelten.
 
Nach acht Monaten intensiver Suche hat die Polizei nun den Täter gefasst. Angaben zufolge handelt es sich um einen 55-jährigen Einheimischen, der seine Tat auch eingesteht. Auch sein Motiv konnte geklärt werden.

Täter war ausgebildeter Sprengmeister

Mit dieser biologischen Waffe hatte er die Polizei öffentlich lächerlich machen wollen, so seine Begründung. Der Täter ist ausgebildeter Sprengbefugter und hatte die Sprengfalle selbst gebaut. Ein Eimer wurde mit Gülle gefüllt und verschlossen. Dann verband der Mann diesen mit einem pyrotechnischen Gegenstand sowie einem Stolperdraht.
Er platzierte die Falle an einer Stelle, an der des Öfteren Geschwindigkeitsmessungen durch die Polizei vorgenommen werden.

Gülle mit Wucht aus Eimer geschleudert

Ein 58-jähriger Polizist verfing sich im Draht und löste den Zünder sowie die anschließende Detonation aus. Durch die Explosion des pyrotechnischen Gegenstandes wurden die Fäkalien aus dem Eimer geschleudert, so die Polizei.
 
Die Aktion sei laut Expertenangaben nicht ganz ungefährlich gewesen. Es ermittelten das Landes- und Bundeskriminalamt sowie die örtlichen Polizeiinspektionen im betreffenden Fall.

Schwein gehabt: Jungsauen aus Güllekeller gerettet

Wathosen waren bei diesem Einsatz notwendig. © Feuerwehr Dülken
Die Männer mussten in die Güllegrube steigen. © Feuerwehr Dülken
Über eie Rampe sollten die Schweine befreit werden. © Feuerwehr Dülken
Der Inhalt der Grube wurde zur Hälfte abgepumpt. © Feuerwehr Dülken
Auch der Einstieg war recht schmal. © Feuerwehr Dülken
Es geht hinunter für die Wehrmänner. © Feuerwehr Dülken
Ohne Atemmasken wäre der Einsatz unmöglich gewesen. © Feuerwehr Dülken
Die Schweine wurden nach ihrem Ausflug wieder in ihre Box gebracht. © Feuerwehr Dülken
Es erforderte viel Geschick von den Tieren, das Brett mit dem Rüssel anzuheben. © Feuerwehr Dülken
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