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Dorf und Familie

Gülleangriff, brennende Ställe und der Luchs

Externer Autor
am
20.03.2015

Die Topthemen der Woche in unserer Community: Wie ist der Gülleangriff auf eine Radfahrerin zu beurteilen? Steckt hinter den brennenden Ställen und Peta ein System? Und was hilft gegen den Luchs?

Stroh häckseln
 
Musikustom stellt mit ein paar Fotos das Stroh häckseln mit einem Holzhacker vor. Mett fragt darauf hin: "Ich versteh den Sinn von sowas nicht. Die heutigen Quaderpressen haben doch prima Messerwerke. Und wem das nicht reicht, der kann ja noch ein Vorbauhäcksler drann bauen."

Matthias antwortet darauf: "Warum soll ich mir so etwas anschaffen wenn ich im Jahr 80 Ballen zu Strohmehl verarbeiten will? Zudem muss man geschnittene Quaderballen anfassen wie rohe Eier. Pressen mit Vorbauhäcksler schleichen nur über den Acker. Es hat alles vor und Nachteile.... Bei uns kommt ein Dienstleister der schrotet die mir in 3h , der Haufen nimmt am Ende etwa so viel Platz ein wie die Ballen. Ich kann unsere Rundballenpresse nutzen ohne Vorbauhäcksler (Brandbeschleuniger) . Die Häcksellänge ist in mehren Stufen wählbar, zwischen grob geschnitten und fein gemahlen. Der Dienstleister hat wegen der großen Nachfrage jetzt 2 Maschinen laufen die die ganze Woche ausgebucht sind."

Und Hirschtreiber schreibt: "Die Vorbauhäcksler sind nicht nur Bremsklötze und Energievernichter sondern auch brandgefährlich. Wenn das Stroh nur etwas zu feucht ist hat man nur Probleme mit diesem System. OK, wenn man Mulchstrohballen in guter Qualität hat oder kaufen kann ist das Zeug eine super Sache aber generell zu sagen "das ist das perfekte System" das kann man nicht. Ich finde die Idee das Stroh mit dem Holzhacker klein zu machen super und werde mir beim nächsten Großhackereinsatz testweise auch ein paar Ballen Stroh häckseln lassen."
mehr hier:            https://agrarheute.landlive.de/boards/thread/66450/page/1/

Wütender Landwirt startet Gülleangriff auf Radfahrerin

Minimog kommentiert etwas sarkastisch einen Artikel auf Agrarheute.com: "Echt schade um die Gülle. Wäre er doch lieber damit in den Bundestag gefahren. Da hätte er wenigstens die Richtigen getroffen." 
 
RROTERBARON schreibt: "fäkalisch freundlich gegrüßt ... mal ehrlich wer hat da dran noch nicht gedacht aber es sich nicht getraut ...  Daumen hoch der Mann lebt seinen Traum" Darauf antwortet Kasparow: "Schwer zu urteilen , man war nicht dabei . Wer weiss wie sich das hoch geschaukelt hat . Je nach Situation kann man es ihm nicht verdenken. Der Traum dürfte eher zum Alptraum werden , ich denke er muss seinen Führerschein abgeben . Er hat sein Fahrzeug quasi als Waffe benutzt ."
 
Schorsch312 meint: "Der Mann hat sicher nicht ganz richtig gehandelt, aber die Radfahrerin hätte da auch schon zur Seite fahren können. Da soll man Blühstreifen entlang des Radweges sähen und das ist dann der dank der Bevölkerung"
 
Fuchsjaegerin  sieht es eher aus der Perspektive der Radfahrerin: "Es geht um eine Radfahrerin, die einen Weg benutzte, der vermutlich nicht für Radfahrer gesperrt war, und der vielleicht keine schnelle Ausweichmöglichkeit aufwies. Ich springe / radle auch nicht spontan in den nächst erreichbaren Straßengraben, wenn irgendein anderes Fahrzeug hinter mir aufkreuzt. Ich mache gern Schnelleren, Stärkeren den Weg frei -  aber nicht auf solche Weise"

PETA: Wieviel System steckt hinter den Strafanzeigen gegen Landwirte, deren Stall abbrennt?

gruuna schreibt: "Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) reagiert mit Entsetzen auf eine Strafanzeige, welche die Tierrechtsorganisation PETA gegen einen Landwirt, dessen Stallgebäude abgebrannt ist, gestellt hat. Dahinter stecke System, ist man sich im Verband sicher." 
 
Llanes antwortet: "das da System hinter steckt, konnte man schnell merken... Eins ist sicher, die betroffenen Landwirte haben sicher schon genug zu kämpfen aber nun ja, was hilft gegen Zecken? Dickes Fell
 
Auf die Aussage von Landjaeger: "Das die Tierschützer ( PETA ) ja unbefugt in Ställe eindringen um zu sehen welche Tiere da gequält werden angekettet, und aus versehen Feuer legen und anschließend Anzeigen ist schon Methode Wie hat doch eine von den Grünen gesagt sie stelle sich vor jeden Baum damit er nicht gefällt werden kann. ich würde jeden Grünen und PETA Anhänger im Baum aufhängen da können sie keinen Schaden mehr anrichten!! " schreibt Dybowsky: "Jeder sollte wissen das Selbstjustiz verboten ist. Ich denke wir sollten sachlich bleiben, denn es nutzt keinem etwas wenn solche dummen Sätze kommen. Wir grüßen ja auch nicht mehr mit ausgestrecktem Arm. Absolut richtig ist natürlich das Einbrüche in Stallanlagen verboten sind und leider viel zu lasch ,wenn überhaupt bestraft werden. Genau da sitzt das Übel, denken wir doch mal nach welche Jahrgänge sind denn heute oben in der Justiz."

Der Luchs

christiannds gibt folgende Story zum besten: "Der Luchs hat hier eine Speisekammer gefunden. Ein Damwildgehege. 4(?) Tiere hat er sich weggeholt, jetzt sind die Luchsbeauftragten dran, das Wildgehege "Luchssicher" zu machen. Die Nageln an die Zaunpfosten eine Latte und machen da 3 Stromdrähte dran, im Abstand von ca. 20cm. (Ich als Laie würde sagen, wenn das der Luchs sieht, lacht er sich eines, das sieht wirklich lächerlich aus). Naja, worums mir aber geht. Nach der Busch und Baumpflege im Februar seitens der Feldmarkinteressentschaft gabs Anzeigen wegen unsachgemäßen und übertriebenem Rückschnitt (ist überhaupt nicht wahr ) . JETZT, nachdem der Luchs da war und das Damwildgehege geschützt werden muss, kann erstmal alles Baum und Straugehölz rund um das Gehege "Luchssicher" abgeholzt werden. Langsam frag ich mich echt wo wir sind..." 
 
jungjaegermeister antwortet: "Das mit dem Durchgraben kann ich mir nicht Vorstellen. Aber wir haben bei uns ähnliche Erfahrungen gemacht. Zwar nicht mir Luchs und Wolf sondern mit dem Biber. Vorher durfte auf einer Fläche, die im Überschwemmungsgebiet liegt, kein Zaun um einen geplanten Kinderspielplatz gezogen werden worauf der Spielplatz an der Stelle nicht gebaut wurde. Dann kam der Bieber und hat sich in angrenzenden Gärten an den Bäumen vergriffen und siehe da es durfte ein Zaun errichtet werden. Was soll mann dazu sagen!" 
 
KIM meint: " Wolf: Ja - der gräbt sich unten durch, wenn er kann.  Luchs - der gräbt nicht , aber Damwild ist ihm sicherlich nicht zu gross; zumindest nicht die weiblichen Tiere - Rentiere "kann" er auch. Entscheidend beim Schutz gegen Luchse wird a) die Höhe des Zauns sein (enormes Sprungvermögen...) und b) ob es irgendwo eine günstige Einstiegsstelle gibt - beliebt sind da starke, überhängende Äste."

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