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Dorf und Familie

Nach Gülleangriff: Polizei ist dem Landwirt auf der Spur

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Eva Ziegler/agrarheute
am
16.03.2015

Vergangene Woche hat ein wütender Landwirt eine Radfahrerin im Vorbeifahren mit Gülle bespritzt. Die Polizei ist dem Täter jetzt offenbar auf der Spur.

Ob der Landwirt, dessen Kennzeichen die Radfahrerin jetzt genannt hat, tatsächlich der Täter ist, muss sich noch klären. © landpixel
Ein schmaler Feldweg und eine Radfahrerin darauf - diese Kombination hat einen Landwirt vergangene Woche in Rage versetzt. Denn die Radfahrerin ließ den Landwirt nicht überholen. Stattdessen musste der mit seinem Güllegespann einige Zeit langsam hinter ihr herfahren.
 
Als er sie dann überholen konnte, beschimpfte er die 60-Jährige lautstark und öffnete sein Güllefass. Die Frau wurde von oben bis unten mit Gülle besudelt und erstattete daraufhin Anzeige.

Radfahrerin erinnert sich wieder an Kennzeichen des Traktors

Nach einem Bericht der Augsburger Allgmeinen ist der Täter jetzt offenbar ermittelt. Der Zeitung zufolge habe sich das Opfer noch einmal bei der Polizei gemeldet und entscheidende Hinweise gegeben: Ursprünglich hatte sich die Radfahrerin nicht mehr an das Kennzeichen des Traktors erinnern können. Mittlerweile sei ihr das Kennzeichen aber wieder eingefallen.

Pflugeinstellungen: Drehspindel vs. Hydraulikzylinder

Der Multi-Master 113 5T ist der einfache Standardpflug mit mechanischer Einstellung und Steinsicherung. Er ist für Betriebe geeignet, die meist mit demselben Schlepper pflügen. Bei diesen Pflügen müssen Oberlenker, Stützrad und Neigungswinkel überprüft werden. © Andreas Holzhammer
Beim Kuhn Variopflug Vari-Master 153 5NSH werden Neigungswinkel, Arbeitsbreite, Stützrad und Auslösedruck der Steinsicherung von der Kabine aus eingestellt. © Andreas Holzhammer
Beim Multi-Master 113 5T hat das Stützrad weniger Abstand zum Boden. Der Pflug wird nicht schmal gestellt, sondern der Rahmen eingeschwenkt. Dadurch hat er immer noch ausreichend Platz zum Drehen. © Andreas Holzhammer
Der Vari-Master 153 5NSH stellt zum Drehen die Arbeitsbreite schmal. Der Freiraum ist ausreichend. © Andreas Holzhammer
Vorderfurchenbreite und Zugpunkt bestimmen Verschleiß und Zugkraftbedarf. Ist die Innenspur einmal eingestellt, werden Zugpunkt und Vorderfurchenbreite dann kombiniert verändert. Möglich macht dies die Kombieinstellung per Drehspindel. © Andreas Holzhammer
Sowohl beim Multi-Master 113 5T als auch beim Vari-Master 153 5NSH muss man dafür per Hand an der Spindel drehen. Sie kann aber auch gegen einen Hydraulikzylinder getauscht werden. © Andreas Holzhammer
Der Pflug soll immer im rechten Winkel zur Bodenoberfläche stehen. Beim Multi-Master 113 5T stellt man den Neigungswinkel über Anschlagspindeln ein. Dafür muss man anhalten und den Pflug andrehen, die Spindeln einstellen, den Pflug wieder auf Anschlag drehen und testen, ob die Einstellung passt. © Andreas Holzhammer
Den Neigungswinkel des Vari-Master 153 5NSH stellt man mit einem extra Steuergerät ein. Nach dem Drehen geht der Pflug dann jedes Mal wieder in dieselbe Stellung zurück. Den Wert zeigt eine von der Kabine aus gut sichtbare Skala am Ventilblock des Memory-Zylinders an. © Andreas Holzhammer
Die Pflugkörperform beeinflusst den Lockerungseffekt, den Zugkraftbedarf, die Fahrgeschwindigkeit und wie die Bodenoberfläche nach der Überfahrt ist. Je steiler das Streichblech, desto lockerer und ebener wird der Boden. © Andreas Holzhammer
Der Vorschäler soll die organische Masse von der Oberfläche so in den Erdstrom lenken, dass alles von der Erde bedeckt ist. Dies ist vor allem beim Mais wichtig. Die Tiefeneinstellung sollte bei etwa einem Drittel der Pflugtiefe arretiert werden. © Andreas Holzhammer
Die Arbeitsbreite wird beim Multi-Master 113 5T durch Umsetzen der Grindelhalter am Pflugrahmen eingestellt. 35, 40 und 45 cm sind hier möglich. © Andreas Holzhammer
Beim Vari-Master 153 5NSH wird die Arbeitsbreite per Hydraulikzylinder stufenlos eingestellt. Die Skala ist von der Schlepperkabine aus zu sehen. Je nach Bodenzustand kann damit schmaler oder breiter gepflügt werden. Praktisch: Die gesamte Einstellvorrichtung ist wartungsfrei und in den Pflugrahmen integriert. © Andreas Holzhammer
Beim Multi-Master 113 5T ist der Pflugkörper mit Abreißbolzen gesichert. Sie werden auf Zug belastet und reißen erst bei 3.000 kg Auslösedruck. © Andreas Holzhammer
Beim Vari-Master 153 5 NSH kann der Pflugkörper dreidimensional ausweichen: nach hinten, nach oben und zur Seite. Da sie bis 70 cm vom Rahmen auslöst, kommt die komplette Konstruktion ohne Abreißbolzen aus. © Andreas Holzhammer
Das Stützrad bestimmt die Arbeitstiefe des Pflugs mit. Der Multi-Master 113 5T war mit einem Pendelstützrad aus Gummi ausgestattet. © Andreas Holzhammer
Beim Multi-Master 113 5T wird das Pendelstützrad per Kurbel eingestellt. © Andreas Holzhammer
Die Länge des Pflugs bestimmt den Hubkraftbedarf. Der Multi-Master 113 5T ist in der Testausstattung 5,2 Meter lang. © Andreas Holzhammer
Der Vari-Master 153 5NSH ist 5,6 Meter lang und verlangt nach einem leistungsstarken Schlepper. © Andreas Holzhammer
Der Multi-Master 113 5T kommt mit einem doppeltwirkenden Steuergerät zum Drehen aus. © Andreas Holzhammer
Der Vari-Master 153 5NSH belegt drei doppeltwirkende Steuergeräte für Arbeitsbreite, Arbeitstiefe und Drehvorgang. Für die Druckeinstellung der hydraulischen Steinsicherung kommt noch ein doppeltwirkendes Steuergerät hinzu. © Andreas Holzhammer
Alle Pflugköpfe sind bei Kuhn einteilig, um Spiel zu vermeiden. Beim Multi-Master 113 5T beträgt die Hohldrehwelle 105 mm. © Andreas Holzhammer
Am Vari- Master 153 5NSH hat die Hohldrehwelle 120 mm. Neben dem Turm sitzt die Stickstoffblase für den Auslösedruck der hydraulischen Steinsicherung. © Andreas Holzhammer
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