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Unfall

Güllebehälter geborsten: 120 Kubikmeter fluten Ortschaft

Gülle flutet Ortschaft
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Eva Eckinger, agrarheute
am
20.02.2017

Am Wochenende ergoss sich eine Gülleflut über eine Ortschaft in Schleswig-Holstein. Ein Güllebehälter war aus noch ungeklärter Ursache geborsten. Landwirte halfen beim Einsatz.

Am Freitag mussten die Feuerwehren rund um Strenglin in Schleswig-Holstein zu einem geruchsintensiven Einsatz ausrücken. Ein Güllebehälter war aus noch ungeklärter Ursache geborsten. Nach erster Meldung von der Leitstelle würden sich 120 Kubikmeter Gülle auf den Straßen Strenglins befinden.

Gülle fließt durch Ortschaft

Da sich das Privatgrundstück mit dem Güllebehälter auf einem der höchsten Punkte im Ort befindet, hatte sich die Flüssigkeit an viele Stellen im Ort verteilt. Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits Gülle in die Kanalisation geflossen. Man versuchte in den ersten Maßnahmen sofort den weiteren Zufluss zu verhindern.

Landwirte helfen beim Abpumpen der Gülle

Dann begannen die Einsatzkräfte damit, die Gülle kontrolliert durch die Kanalisation in Richtung Klärbecken abzuführen. Dort wurde die ankommende Gülle mit -wagen der umliegenden Landwirte abgepumpt und in deren Güllebehältern gelagert.

Gülleflut beschädigt Scheunenwand

Da der Güllebehälter komplett geborsten war, hatte die Gülleflut auch einen Teil der Gebäudewand einer angrenzenden Scheune teilweise so stark beschädigt, dass die Einsatzkräfte des THW Bad Segeberg hinzualarmiert wurden. Es galt den stark beschädigten Teil der Gebäudewand abzustützen. Gutachter sicherten Bauteile des Behälters.  

Im Einsatzverlauf waren circa 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW vor Ort.

Mit Material von Kreisfeuerwehrverband Segeberg/THW Landesverband Hamburg

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