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Politik international

GVO-Entscheidung für Anfang Februar erwartet

von , am
15.01.2011

Brüssel - Die Beratungen um einen Grenzwert für Spuren nicht zugelassener gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in Importfuttermitteln bleiben in der Schwebe.

MRI erforscht Methoden zur Vermeidung von Pilzgiften in Lebensmitteln. © Mühlhausen/landpixel

Einen in dieser Woche angesetzten Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit hat die EU-Kommission ausfallen lassen. Sie will ihren Vorschlag zunächst überarbeiten und ihn möglicherweise im kommenden Ausschuss am 8. und 9.Februar zur Abstimmung stellen.

Mit dem Vorschlag soll an Stelle der Nulltoleranz ein Grenzwert von 0,1 Prozent eingeführt werden. Eine Abstimmung im Februar käme gerade noch rechtzeitig für Sojaeinfuhren aus Südamerika in der neuen Saison.

Der Dachverband der europäischen Ölmühlenindustrie (FEDIOL) hofft, dass die Kommission die Zeit nutzt, um den Grenzwert für Futtermittel auch auf Lebensmittel auszudehnen. Vor diesem Schritt schreckt EU-Verbraucherkommissar John Dalli bisher zurück, zumal er dafür keine Mehrheit unter den EU-Mitgliedstaaten sieht. (aiz)

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