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Vor Gericht

Hahn kräht zu laut: Zweite Verhandlung angesetzt

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Anke Fritz, agrarheute
am
05.09.2016

Im Mai landete ein Streit vor Gericht. Ein Nachbar verklagte einen Hobbyzüchter wegen schreiender Hähne. Jetzt geht der Streit in die nächste Runde.

Der Rechtsstreit um krähende Hähne im brandenburgischen Dorf Zitz geht in die nächste Runde. agrarheute berichtete im Mai über den Streit. Eine zweite Verhandlung sei für den 10. Oktober angesetzt, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Brandenburg an der Havel am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

140 Hähne in einem Dorf

Ein Anwohner fühlt sich von den Hähnen eines benachbarten Hobbyzüchters gestört und hatte gegen den Mann geklagt. Laut einem Gerichtsbeschluss vom Prozessauftakt am 9. Mai muss der Züchter belegen, dass das Krähen der Hähne ortsüblich ist. Der Kläger soll nachweisen, wie viele Tiere sich in den vergangenen Monaten zu bestimmten Zeiten auf dem Gelände frei aufgehalten haben. Laut Gericht geht nach «vorläufiger Rechtsauffassung» vom Hof des Züchters zumindest zeitweise eine wesentliche Beeinträchtigung des gegenüberliegenden Grundstücks des Klägers aus. Nach Angaben des örtlichen Geflügelzüchtervereins gibt es in dem 300-Seelen-Dorf mehr als 140 Hähne.

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