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Politik international

Handelsfragen entzweien EU und Afrika

von , am
02.12.2010

Brüssel - Die EU fordert einen freien Zugang zu den Märkten der Afrikaner. Diese wollen sich jedoch dem Wettbewerb mit den europäischen Industrieländern nicht aussetzen.

© Sven Hoppe/Fotolia

Die von der Union angestrebten Wirtschafts-Partnerschaftsabkommen sorgten für Kontroversen auf dem EU-Afrika-Gipfel im lybischen Tripolis. Der Konkurrenz von Agrarprodukten aus der EU könnten die afrikanischen Bauern häufig nicht standhalten, weshalb der Freihandel die eigene Nahrungsgrundlage gefährde, argumentierte Senegal im Sinne vieler Länder auf dem Gipfeltreffen.

Die afrikanischen Länder fordern, das die Bekämpfung des Hungers und die Unterstützung durch Industrieländer mit den Wirtschafts-Partnerschaftsabkommen verbunden werden. (aiz)

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