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Wetterfolgen

Heftiger Temperatursturz nach Unwettern

Überschwemmungen Land
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Anke Fritz, agrarheute
am
11.05.2018

Heftige Gewitter und starker Regen vermiesten an Christi Himmelfahrt vielen die Laune. Die Temperaturen sanken rapide.

Nach den Unwettern an Christi Himmelfahrt dauern die Aufräumarbeiten an. Besonders Norddeutschland war betroffen. Allein dort gab es laut Polizei fast 2.000 Einsätze der Feuerwehr. Im Ort Oststeinbek östlich von Hamburg wurden am Freitagmorgen noch immer vollgelaufene Keller ausgepumpt.

Hessen und Thüringen überschwemmt

Auch im Osten Hessens war die Feuerwehr noch am Morgen im Einsatz. In Ortschaften rund um Fulda standen in der Nacht zum Freitag mehrere Straßen unter Wasser. Es gab mehrere Sperrungen, Keller liefen voll. In einigen Häusern sei Heizöl ausgelaufen, berichtete die Polizei.

In Thüringen entstanden bei den heftigen Regenfällen am Feiertag 60.000 Euro Schaden, weil Keller überflutet wurden. Betroffen war der Ort Schönbrunn im Süden des Bundeslandes. Überschwemmungen gab es auch in Goslar im niedersächsischen Gebiet des Harzes.

Mit Material von dpa

Temperatursturz am Freitag

Am Freitag bleibt es laut den Meteorologen bewölkt, aber überwiegendt rocken. Es sei mit Temperaturen um die 19 Grad zu rechnen. Die Werte auf dem Thermometer sind nach zuletzt sehr sonnigen und warmen Tagen kräftig zurückgegangen.

In der Stadt Meßstetten in Baden-Württemberg wurden am Donnerstagmorgen gerade einmal 4,0 Grad gemessen, im oberbayerischen Reit im Winkl waren es 5,2 Grad. Am Tag zuvor wurde hingegen fast noch die 30-Grad-Marke erreicht: Spitzenreiter war am Mittwoch Lingen in Niedersachsen mit 29,5 Grad.

Mit Material von dpa
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