Login
Umwelt

Hessen: Varroamilben gefährden Bienenvölker

von , am
03.07.2014

Hessische Bienenvölker sind dieses Jahr besonders stark mit Varroamilben befallen, schon vor dem Herbst könnte es zu Verlusten kommen. Grund für den frühen und starken Befall ist der milde Winter.

Wegen des milden Winters ist der Befall mit Varroamilben dieses Jahr in Hessen besonders schlimm. © Mühlhausen/landpixel
Die außergewöhnlich milde Witterung im vergangenen Winter hat bei vielen Bienenvölkern einen frühen und schnellen Anstieg der Belastung mit Varroamilben zur Folge.
 
Wie das hessische Landwirtschaftsministerium vergangene Woche mitteilte, zeigen aktuelle Erhebungen des Bieneninstituts Kirchhain schon jetzt Infektionsgrade, die sonst erst Ende Juli oder im August beobachtet werden. Dies könne zu einer Gefährdung der Völker und Verlusten schon vor dem Herbst führen.

Befall mit 'Puderzuckermethode' feststellen

Das Agrarressort und der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen forderten angesichts der besonderen Gefährdungssituation die Imker dazu auf, den Varroabefall ihrer Völker regelmäßig zu kontrollieren und gegebenenfalls rechtzeitig zu behandeln.
 
Mit Hilfe der "Puderzuckermethode" könne der Befall auf relativ einfache Weise von jedem Imker schnell ermittelt werden. Auf der Homepage des Bieneninstituts Kirchhain seien ein Anleitungsvideo und Protokollblätter zur Befallsbeurteilung verfügbar.
Auch interessant