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Umwelt

Heuschreckenplage in Südrussland verschärft sich

von , am
26.08.2011

Moskau - Bereits seit mehreren Wochen werden die südlichen Flächenareale Russlands von ungewöhnlich starkem Heuschreckenbefall heimgesucht.

Die Heuschreckeninvasion in Südrussland droht außer Kontrolle zu geraten, und es ist mittlerweile nicht auszuschließen, dass auch andere europäische Länder in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Davon gehen derzeit russische Pflanzenschutzexperten aus.
 
Nach Presseberichten lassen sich mittlerweile "ganze Wolken von Heuschrecken" auf den Feldern nieder, so etwa in der Wolgaregion, wo die Schädlinge nicht nur Fraßschäden verursachen, sondern auch für eine weitere Fortpflanzung sorgen. Jedes Weibchen legt täglich - und zwar über einen längeren Zeitraum - bis zu drei Eier, so dass sich die Zahl der Schädlinge massiv vergrößern könnte.
 
Die Larven wachsen zügig, sind schnell flugfähig und dann auch in der Lage, bei einer Futterverknappung am Tag bis zu 150 Kilometer zu fliegen, so ein Bericht lokaler Agrarverwaltungen in Südrussland. Besonders dramatisch hat sich die aktuelle Lage im Wolgadelta entwickelt, wo die Heuschreckenplage kaum noch einzudämmen ist.
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