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Trockenheit

Hitzewelle verbreitet in Deutschland höchste Waldbrandgefahr

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am Donnerstag, 17.06.2021 - 14:50 (Jetzt kommentieren)

In der aktuellen Hitzewelle hat die Waldbrandgefahr in Deutschland ihren Höchststand erreicht. Die höchsten Gefährdungsstufen erstrecken sich insbesondere über Gebiete in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Bis zu den für das Wochenende erwarteten Unwettern bleibt die Lage kritisch.

Zum heutigen (17.06.) Tag gegen Dürre und Wüstenbildung liegt die höchste Risikostufe für Waldbrandgefahren besonders im Osten des Landes. Bis morgen (18.06.) nimmt die Gefahr in Bayern und Baden-Württemberg weiter zu und erreicht dort die zweithöchste Gefährdungsstufe 4.

Einen spürbaren Rückgang der Waldbrandgefahr in Deutschland erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Montag (21.06.) erwartet.

Im Westen können ab morgen unwetterartige Gewitter auftreten. Es kann zu Hagel, schweren Sturmböen und heftigem Starkregen kommen.

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Über 80 Waldbrände in Brandenburg

Karte mit Gefahrenindex für Waldbrände des Deutschen Wetterdienstes (DWD)

Seit heute gilt in fast allen Landkreisen Brandenburgs die höchste Waldbrandgefährdungsstufe 5. Nur im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist die Gefährdung mit Stufe 4 etwas niedriger. Wie der Raimund Engel, Waldschutzbeauftragter des Landes, dem rbb mitteilte, waren bis Dienstag (15.06.) 84 Waldbrände in Brandenburg zu verzeichnen. Es sei gelungen, eine große Ausbreitung zu verhindern und die betroffene Fläche möglichst klein zu halten.

In Mecklenburg-Vorpommern herrscht nach Angaben des dortigen Landesforstamts auf etwa der Hälfte der Landesfläche die zweithöchste Gefahrenstufe. Von Stufe 4 betroffen sind die südlichen und nordwestlichen Landkreise. Für den restlichen Teil des Landes wird eine mittlere Gefahr ausgewiesen.

Acht Landkreise in Sachsen-Anhalt haben laut Liste des Landeszentrums Wald mittlerweile die höchste Gefährdungsstufe 5 erreicht. In den meisten weiteren Landkreisen wird das Risiko als hoch und mittel eingestuft.

In Niedersachsen hat sind nach NDR-Angaben seit heute der Nordosten des Landes sowie die Regionen um Celle, Nienburg und Faßberg von der höchsten Risikostufe betroffen. Eine hohe Gefahr ist für die Region Hannover, Wunstorf, Barsinghausen, Langenhagen, Alfeld und Bückeburg ausgewiesen. Die Waldbrandzentrale in Lüneburg erfasste seit Jahresanfang etwa 100 kleinere Brände, berichtet der NDR.

Flugzeugeinsatz in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Um Waldbrände so früh wie möglich erkennen zu können, wollen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt zwei kleine Flugzeuge einsetzen. Über den besonders gefährdeten Gebieten soll das Personal in den Cessnas ab heute nach Rauchbildung suchen, wenn die

Thomas Friedhoff, Referent des Feuerwehrflugdienstes Niedersachsen, weist auf den Harz als besonderes betroffene Region hin. Startpunkte der Maschinen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen seien Lüneburg und Hildesheim. Die Flugzeuge hätten im letzten Jahr 23 Brände frühzeitig erkannt. In diesem Jahr suchten die Flugzeuge laut Friedhoff auf fünf verschiedenen Routen nach Rauchbildung – je nach Wetterlage und Waldbrandstufe.

Insbesondere in Schwaben erhöht sich das Waldbrandrisiko

Auf den Karten des DWD für den Waldbrand-Gefahrenindex ist insbesondere in Schwaben ein hohes Risiko erkennbar. Der BR weist darüber hinaus auf besonders hohe Temperaturen in den bayerischen Landkreisen Neu-Ulm und Lindau hin.

Während die hohe Gefahr in Baden-Württemberg bereits angekommen ist, wird sich die Warnstufe 4 voraussichtlich am Sonntag (20.06.) vor allem in Bayern ausbreiten.

Unwetter können bis Mittwoch auftreten

Auf den Karten des DWD für den Waldbrand-Gefahrenindex ist insbesondere in Schwaben ein hohes Risiko erkennbar. Der BR weist darüber hinaus auf besonders hohe Temperaturen in den bayerischen Landkreisen Neu-Ulm und Lindau hin.

Während die hohe Gefahr in Baden-Württemberg bereits angekommen ist, wird sich die Warnstufe 4 voraussichtlich am Sonntag (20.06.) vor allem in Bayern ausbreiten.

Mit Material von dpa
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