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Jäger schockiert

Hochsitze brennen: Feuerteufel gesucht

bs/ee
am
14.01.2016

In Hessen gehen seit mehreren Wochen immer wieder Ansitzeinrichtungen und Schutzhütten in Flammen auf. Inzwischen wurden bereits acht Anschläge registriert.

Wie das Fachmagazin jagderleben.de berichtet, werden seit mehreren Wochen bei Bad Hersfeld in Hessen Ansitzeinrichtungen und Schutzhütten mutwillig zerstört. Zuletzt ging eine Kanzel vor Weihnachten in Flammen auf. Jagdpächter und Polizei bitten erneut die Öffentlichkeit um Mithilfe.

Bereits acht Anschläge auf Jagdeinrichtungen

Der erste Fall ereignete sich bereits Ende November, berichtet jagderleben. Unbekannte hatten in der Zeit zwischen dem 24. und 27. einen fahrbaren Hochsitz bei Malkomes in Brand gesteckt. Seit dem beziffert die Serie acht Anschläge.

Darunter auch eine Waldarbeiterschutzhütte, die in der Revierförsterei Unterhaun stationiert war. Ein Forstwirt hatte am 12. Dezember ein Feuer an einem der Reifen bemerkt und konnte es noch rechtzeitig löschen.

Brandstifter richten hohe Sachschäden an

Einen Tag vor dem heiligen Abend dann wieder eine Brandmeldung. Zeugen berichteten dem zuständigen Jagdpächter von Rauchschwaden über seinem Revier bei Buchenau. Die angerückte Feuerwehr löschte die lodernden Flammen. Insgesamt wird der entstandene Sachschaden auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Menschenleben aufs Spiel gesetzt

Die örtlichen Jäger sowie die Polizei wollen nun endlich die Verantwortlichen für die Taten dingfest machen. Denn durch die kriminelle Energie würden auch Menschenleben aufs Spiel gesetzt, sagte ein Forstbediensteter gegenüber der 'Hersfelder Zeitung'.

Wer hat in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen von Personen oder Fahrzeugen in der Gegend gemacht? Hinweise werden von der Polizei Bad Herfesld unter der Telefonnummer 06621/9320 entgegen genommen.

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