Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

TV-Tipp

Ein Hof wird Bio: Nicht nur Probleme mit dem Schweinestall

Zwei Schweine spielen im Stroh
am Montag, 07.03.2022 - 10:43 (Jetzt kommentieren)

Eine Reportage begleitet einen landwirtschaftlichen Familienbetrieb bei der Umstellung auf Bio. Probleme gibt es nicht nur mit dem neuen Schweinestall.

Die Reihe„erlebnis hessen“ im hr-fernsehen beschäftigt sich am Dienstag um 20.15 Uhr in einer besonderen Folge mit einem landwirtschaftlichen Betrieb, der auf Bio umstellen möchte.

Familie Fritz-Emmerich hat einen konventionellen Betrieb mit Rindern, Schweinen und Hühnern in Mittelhessen. Landwirtschaft betreiben sie seit Generationen, Bio ist aber Neuland für sie. Die Reportage dreht sich unter anderem um die Frage: „Warum wollen sie umstellen?“

Mit Egge und Hacke gegen Unkraut

Vater Heinrich beklagt, dass sie immer mehr und mehr produziert, aber am Ende immer weniger fürs Produkt gekriegt haben. Immer mehr Spritzmittel, immer größere Maschinen, immer weniger Akzeptanz in der Bevölkerung – das habe auch sein Sohn Andreas satt, der den Hof übernehmen will.

Die beiden haben also entschieden: Sie wollen dem Unkraut wieder mit Egge und Hacke zu Leibe rücken, wie der Opa vor 30 Jahren.

 

Ein neuer Stall für die Bioschweine

Lehrgeld haben sie jedoch gleich bei der ersten Aktion bezahlt: Die Aussaat fürs Viehfutter im Frühjahr hat keinen Ertrag gebracht.

Die größte Herausforderung für das erste Jahr ist der neue Stall für die Bioschweine, mit Fußbodenheizung und großem Auslauf. Erst haperte es mit der Baugenehmigung, dann fanden sie kein Bauunternehmen. Wenn die Bioferkel nicht wie geplant eingestallt werden können, wird es finanziell schnell eng für die neuen Biobauern.

In der ARD-Mediathek ist die Sendung bereits abrufbar.

Mit Material von hr Fernsehen

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...