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Blog Ingrid

Bärlauchpesto á la Ingrid

Ingrid hält Bärlauch
am Donnerstag, 15.04.2021 - 12:41 (Jetzt kommentieren)

Es ist Frühling und überall wächst und sprießt es. So auch der Bärlauch. Wie Du ihn erkennst und wie Du ihn haltbar machen kannst, das verrät Dir Ingrid im Rezept des Monats.

Grias Eich meine Lieben,

es ist Frühling und es scheint, die Wiesen und Bäume erwachen zu neuem Leben. An schattigen Plätzchen im Wald oder Waldesrand sprießen überall diese intensivriechenden grünen Blätter. Ja meine lieben Hofhelden, ich spreche natürlich vom Bärlauch.

Bärlauchpesto auf Spaghetti

Aber Achtung: solltet Ihr nicht 100%ig sicher sein, dann Finger weg. Wichtig ist generell, die Pflanzen vor Ort zu bestimmen. Habt Ihr die Pflanzen alle auf einem Haufen, erkennt Ihr sie viel schwieriger. Hier habe ich daher ein paar einfache Tipps, wie Ihr Bärlauch gut erkennen könnt:

  • Bärlauch erkennt ihr am einzigartigen Geruch nach Knoblauch, der ausströmt, wenn man das Blatt zwischen den Fingern reibt.
  • Er hat breitovale, parallelnervige Blätter,
  • die Blattunterseiten sind matt,
  • die Blätter besitzen jeweils einen Stängel
  • und der Stängel ist dreikantig und hohl.

Bärlauchpesto: So geht's

Ihr braucht:

1 gute Hand voll Bärlauch

  • 1 TL Salz
  • 1 EL Kürbiskerne
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 5 EL Öl (welches ihr gerade zu Haus habt, z.B. Sonnenblumen-, Oliven-, oder Rapsöl)

Das ergibt eine Mischung, wie ich sie gern habe. Meine Rezeptangaben könnt Ihr nach Eurem Geschmack abwandeln und je nach Belieben von einer Zutat mehr oder weniger reingeben. Manche nehmen auch gerne Pinienkerne oder Parmesan dazu.

Bärlauchpesto auf Brot

Habt ihr alle Zutaten nach Eurem Geschmack zusammen, wird das ganze ordentliche püriert und anschließend gleich in saubere Gläser gefüllt. Ich selbst habe das Bärlauchpesto in eher kleine Gefäße portioniert. Es sollte eine Schicht Öl über dem Pesto stehen bleiben. Wenn das nicht der Fall ist, dann gebt Ihr noch einen Schuss Öl ins Glas. So hält sich das Pesto auch ein paar Wochen. Wenn Ihr die Gläser nicht ganz befüllt, könnt Ihr sie auch einfrieren. Und ich schwöre Euch, das Zeug könnt Ihr jetzt überall verarbeiten, z.B:

  • … in diverse Soßen
  • … zu Nudeln dazu
  • … auf ein Butterbrot
  • … als Bärlauchrisotto
  • … zu Bärlauchbrot (wenn gerade kein frischer Bärlauch zur Hand ist)
  • … zu selbstgemachten Bärlauchnudeln
  • … zu Pestostangerln

Regional ist einfach genial!

Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen!

LG Ingrid

Wenn ihr mehr von Ingrid erfahren wollt, klickt hier auf den Link. 

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