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Junglandwirtekongress: CO2-Bilanz als Maßstab der Zukunft

Mara Walz sitzt im Home Office und leitet den Junglandwirtekongress
am Dienstag, 26.01.2021 - 08:05 (Jetzt kommentieren)

Letzte Woche hat Mara den ersten virtuellen Junglandwirtekongress im Rahmen der Grünen Woche moderiert. Mit der CO2-Bilanz als Thema war das keine leichte Aufgabe. Dennoch – oder gerade deswegen – war der Kongress war ein voller Erfolg.

Liebe Hofheld-Community!

Aktuell sitze ich mal wieder am Schreibtisch – wie so oft gerade und das, obwohl im Januar die Reise nach Berlin zur IGW eigentlich fest im Kalender steht!

Natürlich haben auch wir vom Bund der Deutschen Landjugend einen Teil unseres Programmes der Grünen Woche in den digitalen Raum verlegt. Am 18. Januar fand unser Online-Junglandwirte-Kongress statt. Thema war die „CO2 Bilanz als Maßstab der Zukunft“. Obwohl mein Kollege Stefan aus dem Bundesvorstand für das Event inhaltlich verantwortlich war, übernahm ich die Moderation. Seit schon fast einem Jahr ist die im ländlichen Raum doch immer noch sehr verbreitete schlechte Internet-Verbindung auf dem Hof auch bei ihm ein Problem und da sprang ich für ihn ein.

Das Thema hatten wir als Team Agrar, zu welchem auch unsere Vorsitzende Kathrin Muus gehört, festgelegt. Es gab einige Elemente, welche auch bei der Präsenz-IGW dabei sind und die wir ins Online-Format übernommen hatten. So gab es mittels eines kurzen Interviews ein Grußwort von DBV-Vizepräsident Werner Schwarz und auch mittels Interview die Verleihung des Newbie-Awards an Katrin Schütz und Christoph Willeke von „Wagyu Sauerland“, die ein tolles Unternehmenskonzept für die Aufzucht und dann Fleisch-Vermarktung dieser besonderen Rinder haben.

Thematischer Input zur CO2-Bilanz auf dem Junglandwirtekongress 2021

Wagyu Sauerland von Christoph Willeke und Katrin Schütz

Dann ging es zum Thema über. Wir hatten einen thematischen Input-Vortrag vom Thünen-Institut, der das Thema komplex behandelt hatte und uns allen schon zeigte, dass man hier sehr breit und vielfältig denken muss. Puh!

Auf dem Online-Podium durften wir dann, neben Herr Osterburg vom Thünen auch Susanne Mittag (SPD), Artur Auernhammer (CSU) und Winzer Andreas Hormuth aus der Pfalz begrüßen. Hatte ich mir im Vorfeld wirklich Sorgen gemacht, ob wir genug Fragen vorbereitet hatten, verging die Zeit wirklich wie im Flug. Für mich war es natürlich besonders spannend, wie der Winzer mit dem Thema CO2-Bilanz umgeht (und ich werde mir das für unser Weingut auch noch näher anschauen). Auch die beiden Politiker zeigten sich sehr praxisorientiert und forderten uns JunglandwirtInnen auf, Feedback zu dem Maßnahmen zu geben. War es für mich selbst eventuell nicht ganz klar, was es mit der Bewirtschaftung der Moore auf sich hat, so kamen doch dann auch Fragen auf, die ich auch aus der Praxis gut nachvollziehen konnte.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Erst im Nachhinein merkt man dann ja, welches Anspannung abfällt. Es hat sich gezeigt, dass das Thema sehr komplex ist und dass einfach jeder von uns täglich an seiner persönlichen CO2-Bilanz arbeiten kann und das auch tun muss!

Jetzt geht’s wieder in den Weinberg, die CO2-Binder im Weinbau pflegen und bis bald!

Eure Mara

Blicke hier mit Mara hinter die Kulissen der Deutschen Landjugend und ihres Weinguts!

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