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Blog Brina

Parasitenbekämpfung: Der böse Wurm und die Schafe

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am Donnerstag, 23.09.2021 - 11:00 (Jetzt kommentieren)

Da ist der Wurm drin – und damit er das eben bei den Schafen nicht ist, ist Vorsorge besser als Nachsorge. Was Trichter und Pistole damit zu tun haben, erklärt Bloggerin Brina.

Hey Hofhelden,

ihr kennt es doch sicherlich wenn Hunde, Katzen und Pferde entwurmt werden müssen. Und genau das Gleiche muss auch bei Schafen in regelmäßigen Abständen gemacht werden. Darüber will ich Euch heute berichten. Zur Vorbereitung gehört, wird aus Treibe- bzw. Zaunelementen ein Art Trichter mit weiterführenden Gang gebaut. An beiden enden werden Netze aufgestellt, einmal um die Schafe am Trichter zu halten und am anderen Ende, damit die Schafe nach der Behandlung nicht abhauen.

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Ist man fertig mit dem Aufbau, holt man die Herde an den Trichter und hofft, dass sie von alleine in den Gang laufen – wie Tiere aber nun mal so sind, ist das nur selten der Fall.

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Also steht einer hinter der Herde, eine weitere Person rückt die Schafe im Gang nach wenn es mal ins Stocken gerät und der dritte Helfer entwurmt die Tiere.

Drench-Pistole zur Entwurmung

Für Schafe gibt es eine Spezielle „Drench- Pistole“, eine Eingabespritze, die an das Maul des Schafes angepasst und über einen Schlauch an einen Kanister mit dem Entwurmungsmittel verbunden ist. Damit dosiert man schnell und einfach das Mittel in das Maul.
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Sind alle Schafe „gespritzt“, wie wir es immer sagen, dann ist man selber ziemlich geschafft, weil man jedes Schaf einmal fest anfassen musste, die natürlich nicht immer so wollen wie sie sollen. So ein Arbeitsablauf ist anstrengend, aber notwendig.

Also, immer schön entwurmen,

Eure Brina

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