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Blog Christina

Spargelsaison 2022: Das ist im Vorfeld noch zu tun

Christina in ihrem Saisonrestaurant auf dem Genholter Hof
am Mittwoch, 16.03.2022 - 14:17 (Jetzt kommentieren)

Die Spargelsaison steht vor der Tür. Bevor es aber so richtig losgeht, muss Christina auf dem Genholter Hof noch einiges erledigen.

Hallo ihr fleißigen Hofhelden,

nachdem die letzten Wochen mit Kochsuche (wir haben jetzt endlich eine Köchin gefunden *tschaka*) und Stürmen sowie dem Wiederaufbau unserer Erdbeertunnel sehr aufregend waren, nähern wir uns mit großen Schritten der Spargelsaison 2022. Bevor es losgeht, müssen nicht nur die Spargeldämme gemacht oder die Frühkartoffeln gemacht, sondern auch organisatorische Punkte abgearbeitet werden. Diese finden aktuell – wie so häufig vieles – immer mit dem dumpfen Gefühl des „wird alles so klappen, wie wir es uns erhoffen?“ statt. Denn nicht nur die aktuell wieder stark steigenden Coronazahlen, sondern auch die Situation in der Ukraine verunsichern uns sehr. Aber der Spargel wird wachsen und gestochen werden müssen, sodass wir uns da nicht verstecken können.

Aaalso, auf geht es.

1. Speisekarte erstellen

Nachdem wir nun unsere Köchin gefunden haben, steht an der obersten Stelle, die Speisekarte zu erstellen und in Druck zu geben. Dabei ist uns stets wichtig, dass die Klassiker wie unsere in Schinken und Käse gerollten und in Butter gebratenen Spargelröllchen oder mit Räucherlachs und Bernaise überbackener Spargel nicht von der Karte weichen. Es soll aber auch Platz für neue Ideen geben, denn Spargel kann man sooo vielfältig einsetzen (insbesondere auch in der veganen und vegetarischen Küche). Beispielsweise lachen mich gerade von den ersten Speisekartenentwürfen Gerichte wie „Würziges Spargelcurry“ oder „Fruchtiger Spargel-Erdbeersalat mit Fetakäse und Röstbrot“ an. Läuft euch da auch schon das Wasser im Mund zusammen? Ich bin sicher, wir werden da wieder eine tolle Mischung aus unseren Klassikern und neuen Gerichten finden!

2. Infopost verschicken

Damit unsere Gäste erfahren, dass es in diesen turbulenten Zeiten auch ein wenig Normalität in Form unserer gewohnt hohen Qualität von Speisen und Service gibt, versenden wir Postkarten kurz vor Spargelsaisonbeginn (meist Anfang April). Unsere Gästekartei besteht mittlerweile aus mehr als 2.000 Datensätzen, die sich jährlich über unsere „Infopost“ freuen. Für die Gestaltung holen wir uns Unterstützung der Landwirtschaftskammer, die mit unseren Informationen jedes Jahr aufs Neue eine Karte erstellen, die unserem Corporate Design entsprechen und gleichzeitig Aufmerksamkeit beim Kunden hervorrufen.

3. Bestellverfahren vereinfachen

In den vergangenen beiden Coronajahren haben wir einige Aktionen in kurzer Zeit auf die Beine gestellt. Dabei haben beispielsweise unsere Mutter- und Vatertagskörbchen für viele strahlenden Augen gesorgt, die wir gerne auch in diesem Jahr wieder sehen möchten. Daher müssen auch diese Aktionen geplant und angeteasert werden. Dazu zählt auch, das Bestellverfahren für alle Beteiligte zu vereinfachen, sodass wir ganz aktuell daran arbeiten, eventuell eine Bestellmöglichkeit über unsere Homepage zu integrieren. Hierzu haben wir ganz heiße Tipps von Annika Ahlers von der Bauernbox bekommen, mit der ich mich gerne austausche.

4. Personal suchen

Damit all diese Punkte innerhalb der Saison aber auch umgesetzt werden, ist das Thema der Personalsuche aktuell natürlich auch hoch im Kurs. Denn so ganz alleine schaffen wir es nicht, vier Marktstellen, den Hofladen, die Belieferung unserer Partnersupermärkte und den Service im Restaurant zu stemmen. Die Suche gestalten wir in erster Linie über Social-Media-Beiträge, ebay-Kleinanzeigen, Plakate im Hofladen und Restaurant aber auch Anzeigen im örtlichen Journal. Drückt uns die Daumen, dass wir wieder ein Team aus tollen Menschen zusammenstellen, die die Arbeit mit saisonalen Produkten schätzen und Freude daran mitbringen!

5. Aktionen des letzten Jahrs auf den Prüfstand stellen

Zuletzt möchtet ihr sicherlich wissen, ob Philipp und ich uns noch einmal an das Projekt „Spargelbude 2.0“ wagen. Wir haben tatsächlich hin- und her überlegt. Denn auch wenn der Standort im letzten Jahr nicht ganz so optimal war, haben wir doch gemerkt, dass das Arbeiten im Team im gleichen Business soweit klappt. Vor dem Hintergrund, dass wir als GeHo aktuell einen weiteren neuen Standort zum Spargelverkauf gefunden haben (der immer viel Vorbereitung braucht) und Philipps Fläche sich auch vermehrt hat, haben wir uns diesem Jahr erst mal fürs Pausieren entschieden. Wir freuen uns aber, dass einige Mitarbeiter, die wir mit dem Projekt im letzten Jahr rekrutieren konnten, dennoch so viel Freude hatten, dass sie vielleicht auch in der Saison 2022 für uns tätig sein möchten.

Ihr seht, es ist noch eeeiniges zu tun :) Ich kümmere mich jetzt dann mal wieder ums Etablieren eines Bestellvorgangs, die Mitarbeitersuche und und und…

Bis bald,

Christina

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