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Blog Ingrid

Suppenwürze selbst gemacht

Suppenwürze selbst gemacht.
am Montag, 08.03.2021 - 08:05 (Jetzt kommentieren)

Suppenpulver, Gemüsebrühe, Suppenwürze – egal, wie man es nennt: dieses Gewürz ist universal einsetzbar und in wohl jeder Küche vorhanden. Ingrid zeigt Dir im Rezept des Monats, wie du das Wunderpulver selbst herstellen kannst.

Grias Eich meine Lieben,

der März zeigt schon die ersten Frühlingsanzeichen. Trotzdem sind die Temperaturen noch viel zu niedrig, um den Garten vollständig zu aktivieren. Es ist aber genau jetzt die richtige Zeit, um einen Gartenplan zu erstellen oder vielleicht schon Vorsaaten auf der Fensterbank zu ziehen. Folgende Überlegungen solltet Ihr Euch dabei machen:

  • Welches Gemüse essen wir häufig und gerne?
  • Welches Gemüse wächst gerne neben welchem Gemüsenachbar?
  • Wann kann ich welches Gemüse pflanzen bzw. ernten?
  • Was muss ich sofort verzehren und was möchte ich weiterverarbeiten bzw. haltbar machen?

Von mir gibt es heute ein Gemüserezept, welches ich der Kategorie „Haltbar machen“ zuordne und ich sehr oft in meiner Küche einsetze: die hausgemachte Suppenwürze. Ich zeige Euch heute die trockene Suppenwürze, die sich länger hält. Dabei gibt es auch noch die frische Suppenwürze, die man immer wieder frisch macht.

Hausgemachte Suppenwürze: die Zutaten

Für die Suppenwürze kann jede Gemüse genutzt werden.

Prinzipiell könnt Ihr hier sämtliches Gemüse verwenden, das Ihr Euch so in einer Suppe vorstellen könnt. Ich habe alles Mögliche genommen, was mir der Garten im Herbst so gegeben hat. Auch bei der Menge läuft das nicht so genau ab.

  • ca. 4 Zwiebeln
  • 1 Knollensellerie
  • 1 Lauch
  • ca. 10 Karotten
  • Maggikraut (Liebstöckel)
  • Petersilie
  • ca. 4 Knoblauchzehen
  • Salz (ich habe grobes genommen); ca. 100 g, je nach Gemüsemenge

So macht man Suppenpulver selbst

Liebstöckel oder Maggikraut dürfen in Suppen nicht fehlen.

Am besten alles was Ihr habt fein schneiden oder – was sich raspeln lässt – raspeln. Wenn Ihr Küchengeräte habt, die Ihr zur Zerkleinerung nehmen kannst, wäre das optimal und Ihr seid schneller fertig.

Alle Zutaten müssen klein geschnitten und miteinander vermischt werden.

Das Gemüse und das Salz vermengen und auf ein oder mehrere Backbleche verteilen. Hier empfehle ich ein wiederverwendbares Backpapier, damit es die Feuchtigkeit nicht aufsaugt. Oder Ihr wechselt dazwischen mal das Papier.

Das Gemüse wird nun auf einem Backblech verteilt.

Dann kommt das Ganze bei 80°C ca. 7 Stunden in den Backofen. Optimal wäre Umluft, ich hab aber nur Ober und Unterhitze und das funktioniert auch. Dazu will ich auch sagen, dass viele Öfen unterschiedlich sind, also bitte immer beobachten. Ich empfehle Euch, gelegentlich durchzumischen und aufzulockern, damit auch alles schön trocken wird. Die Feuchtigkeit sollte gut entweichen können, also steckt einfach z.B. einen Holzkochlöffel in die Ofentür, damit sie immer einen Spalt offen ist.

In der letzen Stunde könnt Ihr die Temperatur nochmal auf ca. 100°C hochdrehen. Wenn Ihr dann nach 7 Stunden das Gefühl habt, dass die Mischung gut getrocknet ist, könnt Ihr sie zum Verfeinern mit einer Gewürzmühle fein mahlen.

Nachdem sie ausgekühlt ist, könnt Ihr Eure Würze in saubere Schraubgläser abfüllen. Sie ist optimal für Suppen oder einfach, um leckere Hauptspeisen oder Salate zu würzen. In kleinen Gläsern ist die selbstgemachte Suppenwürze auch ein nettes Geschenk für Eure Liebsten.

Gutes Gelingen und schon mal viel Spaß beim Garten bepflanzen!

Eure Ingrid

Wenn ihr mehr von Ingrid erfahren wollt, klickt hier auf den Link. 

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