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Fleischatlas regional

Hühner-Boom in Sachsen

Joanna Fehlhaber/agrarheute
am
26.04.2016

In Sachsen boomt die Hühnerhaltung, wie auch das Ergebnis des "Fleischatlas Deutschland Regional 2016" zeigt. Wo im Freistaat die meisten Hühner gehalten werden, erfahren Sie hier.

Das Land Sachsen belegt im bundesweiten Vergleich bezüglich der Hühnerhaltung den vierten Platz. Unter den ostdeutschen Bundesländern ist Sachsen sogar Spitzenreiter.

Nach Angaben des Fleischatlas gab es 2013 in Sachsen insgesamt 10,83 Millionen Hühner - damit hat sich die Zahl seit 1996 fast verdoppelt.

Nutztierdichte und Hühnerhaltung in Sachsen

Eine Grafik des "Fleischatlas Deutschland Regional 2016" liefert Informationen zur Nutztierdichte und Hühnerhaltung im Freistaat Sachsen nach Landkreisen für das Jahr 2013.

Hier wird auf Großvieheinheiten eingegangen sowie der Anteil an Hühnern untersucht.

Hühnerhaltung: die Spitzenplätze

In diesen sächsischen Landkreisen gab es 2013 nach den Ergebnissen des Fleischatlas die meisten Hühner:

  1. Nordsachsen (6.420.000)
  2. Erzgebirgskreis (1.443.000)
  3. Meißen (1.093.000)

Nordsachsen: größte Hühnerbestände

Mit Blick auf ganz Sachsen wird deutlich: Im Süden des Freistaates ist die Nutztierdichte am größten, im Osten am niedrigsten. Die meisten Hühner werden jedoch im Landkreis Nordsachsen gehalten. Hier leben rund 59 Prozent des gesamten Landesbestandes.

Der ‚Fleischatlas Deutschland Regional 2016‘

Herausgebracht wurde der "Fleischatlas Deutschland Regional 2016" gemeinsam von BUND und der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Fokus stehen Daten und Fakten zu Fleischproduktion und -konsum in allen 16 Bundesländern. Untersucht wurden Essgewohnheiten, Strukturwandel und Lohngestaltung sowie die Entwicklung der landwirtschaftlichen Branche.

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