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Ernährung und Gesundheit

Italien kämpft gegen 'Agrarpiraterie'

Externer Autor ,
am
26.12.2009

Berlin - Die italienische Agrarwirtschaft wehrt sich in Deutschland und Österreich gegen Mogelpackungen, die den guten Ruf der italienischen Produkte in Mitleidenschaft ziehen.

© ZUMK/fotolia

In Berlin empfahl Landwirtschaftsminister Luca Zaia, auf die europäischen Herkunftszeichen zu achten. Die Fälschung von italienischen Produkten bezeichnete er am Montag vergangener Woche als "Agrarpiraterie". Mit der Kampagne "Buonitalia" wirbt sein Ministerium mit den europäischen Gütesiegeln"geschützte Ursprungsbezeichnung" (g.U.) und "geschützte geografische Angabe" (g.g.A.) um das Image von "Bella Italia".

So ist "Mozzarella" als Begriff nicht geschützt. Nur "Mozzarella di Bufala Campana" stammt garantiert aus Italien. Zaia appellierte an die Gastronomie, nur Produkte mit den beiden Herkunftsbezeichnungen zu verwenden. Das stärke den kompletten Agrar- und Nahrungsmittelsektor. Liebhaber italienischer Speisen will das Ministerium mit der Kampagne sensibilisieren, mehr auf Qualität und Ursprung zu achten. (AgE)

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