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Polizei ermittelt

Jagdgegner zerstören Hochsitze und hängen Brandbriefe auf

Randale
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Katharina Krenn, agrarheute
am
31.10.2018

Im Landkreis Schwandorf hängen radikale Jagdgegner über Wochen Drohbriefe gegen Jäger aus. In dem Revier wurden jetzt noch sechs Hochsitze zerstört.

Umgerissene Hochsitze, Schäden in vierstelliger Höhe, Flugblätter an den Bäumen – im Landkreis Schwandorf (Bayern) treiben erneut radikale Jagdgegner ihr Unwesen. Sechs Kanzeln haben Unbekannte in einer Nacht im Revier von Maximilian Freiherr von Wiedersperg Ende Oktober zerstört. Vermutlich mit einem Fahrzeug als Zugmaschine wurden die Sitze aus ihren Verankerungen gerissen und umgestürzt.

Brandbriefe: "Tiermörder"

Mehrere Wochen zuvor waren mehr als 20 laminierte und an Bäume getackerte Infozettel an Spazierwegen im Revier aufgetaucht, in denen Jäger als „Mörder“ und „brutale Tierquäler“ beschimpft wurden. Die zerstörten Hochsitze sind nicht die ersten Sachbeschädigungen an Reviereinrichtungen in der Region. Bereits 2014 hatten Unbekannte Hochsitzleitern und Standpfosten angesägt. Im Mai letzten Jahres wurde sogar ein Ansitz gesprengt. Der Baron geht allerdings nicht von zielgerichteten Aktionen gegen ihn aus. Auch aus anderen Revieren würden Schäden gemeldet, so der Geschädigte gegenüber der Redaktion.

Die Polizei sicherte Spuren, die Auswertung werde aber einige Zeit in Anspruch nehmen, so ein Sprecher gegenüber der Redaktion. Man bitte um Hinweise aus der Bevölkerung.

Mit Material von jagderleben.de

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