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Politik international

Japan soll Grenzen für EU-Agrarprodukte öffnen

von , am
20.07.2012

Tokio - Die EU will mit Japan ein Freihandelsabkommen abschließen. Für den europäischen Agrarsektor warten neue Absatzmöglichkeiten in dem wohlhabenden Land.

Japan schützt vor allem seinen Reis- und Rindfleischmarkt mit hohen Einfuhrzöllen. © Bildpixel/pixelio.de
"Wir werden mit unserem Vorhaben von der Lebensmittelindustrie unterstützt", erklärte EU-Handelskommissar Karel De Gucht am Mittwoch in Brüssel. Die Europäische Kommission möchte die EU-Mitgliedstaaten um das Mandat bitten, mit Japan über ein Freihandelsabkommen zu verhandeln. In der EU gibt es diesmal im Agrarsektor keine Bedenken.
 
Stattdessen werden für Milchprodukte und andere Verarbeitungserzeugnisse aus der EU gute Verkaufsmöglichkeiten bei den Japanern gesehen. Probleme machen in den Verhandlungen die Hindernisse, die Japan europäischen Autoherstellern vorschiebt. Sollten die Hürden nicht binnen eines Jahres beseitigt werden, werde die EU die Verhandlungen abbrechen, betonte De Gucht.
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