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Dorf und Familie

Käfigeier aus der Ukraine, Dreschen in Nordamerika und Lebensmittel für die Tonne

Externer Autor
am
10.08.2012

Fördert Deutschland die Käfighaltung im Ausland? Arbeitet man in Nordamerika besser auf der Farm oder beim LU? Was tun gegen Lebensmittelverschwendung?

Custom Cutter oder Farm?
 
Husi fragt: " Ich würde gerne nächstes Jahr für einige Monate in die USA oder nach Kanada reisen, um dort Mähdrescher zu fahren und Land und Leute kennenzulernen. Plane ich meinen Aufenthalt besser auf einer Farm oder bei einer custom Cutter Crew?(ich fahre bereits seit 3 Jahren Mähdrescher) Habt ihr damit Erfahrungen und könnt mir helfen?" Terragator schreibt: "Das ist beides zu empfehlen. Als Custom Cutter bekommst du sehr viel zu sehen, lebst aber in Wohnwägen und bist ständig an einem anderen Ort. Du triffst neue Freunde, und die Zeit mit dem Team ist auch sehr sehr schön. Auf einer Farm bist Du an einem festen Ort, hast ein richtiges Bett und mehr oder weniger feste Arbeitszeiten. Wenn Du wirklich etwas erleben möchtest würde ich die Custom Cutters empfehlen." und auf die Frage nach Adressen hilft TranceMagier weiter: "Guckst du mal hier [www.huizingharvest.com] oder hier [www.taylorharvesting.com] oder hier www.google.de -> custom harvest USA/Canada. Da du ja nach USA/Kanada willst wirst du ja Englisch können um dich zu bewerben"

Deutschland fördert in der Ukraine den Bau von Legefabriken

Ein wenig empört schreibt losmasguadgeh: "Deutschland fördert in der Ukraine durch Bürgschaften, den Bau von Legefabriken (Käfighaltung von Legehühnern). Bei uns wurde eine solche Haltungsform aus Tierschutzgründen verboten! Was haltet ihr davon? Mir geht sowas nicht in den Kopf! Leiden die Hühner in der Ukraine weniger in den Käfigen? Und daß keine Eier in die Eurozone geliefert werden nützt den Legehühnern auch nichts! Was ist das für eine Politik, die in diesem unserem Lande betrieben wird? das kommentiert maxxwell539: "Deutschland würgt zunehmend seine Produktion durch Auflagen und Bürokratie ab, während gegen sich andere den Buckel voll lachen und die Kohle machen...." Und Schaumburger antwortet: "Du glaubst das die Eier nicht in die EU kommen??? Vergiss das Märchen ganz schnell! Ohne diese Eier könnten die großen Nahrungsmittelhersteller garnicht produzieren. Schau dir dazu einfach den Selbstversdorgungsgrad bei Eiern in der EU an..." Belarus550 bringt es auf den Punkt: "Die Anlagen kommen aus deutscher Produktion, wie ich raus lese. Wird hier die Wirtschaft unterstützt. Ist ja bei Waffen nicht viel anders. Leider. Und billige Eiprodukte fallen nebenbei auch mit an. Wie ist das mit Eipulver und Flüssigei? Darf das aus Käfighaltung in die EU eingeführt werden?"

Blogbeiträge der Woche

" Zu gut für die Tonne"
 
Das Mitgliedsprofil von zgfdt steht für "Zu gut für die Tonne" Was dahinter steht, kann man im Profil nachlesen: "Die meisten von uns haben nicht das Gefühl, viele Lebensmittel wegzuwerfen. Doch ein Blick auf die Zahlen zeigt: Dieses Gefühl täuscht. Jedes achte Lebensmittel, das wir einkaufen, landet in der Tonne. Nach einer aktuellen Studie der Universität Stuttgart, gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wirft jeder von uns pro Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg – das entspricht etwa zwei vollgepackten Einkaufswagen. Aufs ganze Land hochgerechnet ergibt das einen gewaltigen Berg von 6,7 Millionen Tonnen. Den produzieren wir, die Verbraucher. Und wir haben es auch in der Hand, diesen Berg kleiner werden zu lassen."
 Zu gut für die Tonne heißt auch der Blog in dem es in verschiedenen Beiträgen um den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln geht, darunter auch ein Gewinnspiel:
"Flirtaktion auf der ZLF-Land-Partie"
 
 Im Blog ZLF Landpartie & vieles mehr
schreibt die Redaktion Landwirtschaft  im Beitrag "Flirtaktion auf der ZLF-Land-Partie": "Ein Herzblatt gesucht? Warum es nicht bald auf dem ZLF finden? Wer sich gerade fragt, was er als Partnersuchender auf einem landwirtschaftlichen Zentralfest verloren hat, sollte hier weiterlesen. Denn es geht hier um nichts wenigeres als um eine Aktion, die Alleinstehende zusammenbringen soll. Unter dem Motto „Obandl’d wird“ (für die nicht-bayerisch-kundigen: „Angebandelt wird“) findet wie vor 4 Jahren eine Aktion statt, die Partnersuchende auf dem ZLF den direkten Kontakt erleichtern soll. Und so geht’s: jeder, der am Eingang sein Ticket vorzeigt wird gefragt ob er/sie Single ist. Die Alleinstehenden bekommen dann einen Aufkleber mit einer Nummer in Brusthöhe angeklebt, die Männer jeweils die Nummer in Blau, die Damen die gleiche Nummer in Rot. Sobald sie im Partyzelt sind, können sie auf die Suche nach ihrem Nummern-Gegenstück gehen. Wenn sich dann ein Zahlen-Pärchen gefunden hat, gibt es als Belohnung einen Flirtcocktail, den sie sich kostenlos an der Bar abholen können."

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