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Ausgebüxt

Kälberrettung: Polizist als Rodeo-Reiter

Die Polizei NRW als Cowboy
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Eva Eckinger, agrarheute
am
17.05.2017

Als echter Cowboy erwies sich am Samstag ein Polizist aus Nordrhein-Westfalen. Drei ausgebüxte Kälber waren nämlich kurz davor, auf eine viel befahrene Straße zu laufen.

Was bei Rodeos in der Disziplin "Steer Wrestling" abverlangt wird, konnten die Besitzerin dreier Kälber und ein Veterinär beobachten, als ein Polizeibeamter ein Kalb einfing. Die drei Ausreißer drohten auf einer Straße unter die Räder zu geraten, wie das Polizeipräsidium Recklinghausen berichtet.

Mutterkuh konnte Kälber nicht zurückhalten

Am Nachmittag waren drei Kälber aus einem Stall ausgebrochen und über Felder an eine viel befahrene Straße gelaufen. Mehrere Helfer versuchten, die Tiere einzufangen, während die Polizei mit Streifenwagen die Straße absicherte. Auch das polizeiliche Flatterband konnte die Kälber nicht stoppen, so die Polizei.

Selbst die hinzugeholte Mutterkuh bremste den Nachwuchs nicht. Der Drang, auf die Straße zu rennen, konnte durch die eingesetzten Beamten und Helfer nur mühsam verhindert werden.

Polizist rettet Kalb wie beim Rodeo

Die Polizei NRW als Cowboy

In einem angrenzenden Gerstenfeld gelang es dem Kälber-Trio immer wieder, sich vor den Verfolgern zu verstecken. Zur Unterstützung wurde sogar ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Mit einem Betäubungsgewehr musste ein Veterinär die Tiere schließlich ruhigstellen. Zwei der Tiere schliefen schon, das Dritte büxte jedoch immer wieder aus.

Ein Polizist der Dattelner Wache konnte schließlich mit einem Hechtsprung das Kalb erreichen und es festhalten. Die Betäubungsspritze konnte gesetzt werden. Die drei Kälber wurden schlafend zurück in ihren sicheren Stall gebracht.

Mit Material von Polizeipräsidium Recklinghausen

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