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Umwelt

Kehlbiss: Mutterkuh von Wolf gerissen?

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Eva Eckinger, agrarheute
am
30.09.2015

Eine tote Kuh gibt Rätsel auf. Das stark zugerichtete Tier wurde auf einer Weide in Niedersachsen gefunden. Der Wolfsberater kam zu spät für eine verlässliche DNA-Analyse.

Ein Landwirt hat in Wietzendorf im niedersächsischen Heidekreis eine seiner Kühe tot auf der Weide gefunden. Der Kadaver des Tiers war von einem Raubtier stark zugerichtet worden, wie der NDR berichtet.
 
Da der Wolfsberater erst zwei Tage später auf den Hof kam, war es für eine verlässliche DNA-Analyse zu spät.

500 Kilogramm schwere Mutterkuh

Der Landwirt hatte eine abendliche Kontrollrunde auf der Weide unternommen, da er die Tiere habe rufen hören, so der NDR. Dabei konnte er aber nichts Ungewöhnliches feststellen. Tags darauf fand er dann eine seiner etwa 500 Kilogramm schweren Limousin-Mutterkühe in schockierendem Zustand.

Zu spät für DNA-Analyse

Der ausgeweidete Körper war halbseitig angefressen und die Eingeweide herausgerissen, wie der NDR berichtet. Da der Wolfsberater erst zwei Tage später auf dem Hof kam, sei eine DNA-Probe nicht mehr sinnvoll gewesen.
 
Jedoch habe er Wolfsspuren in der Nähe gefunden. Der Kadaver habe außerdem einen Kehlbiss aufgewiesen.

Todesursache noch nicht geklärt

Ob das Tier letztendlich von Wölfen gerissen oder ob sie nach einem natürlichen Tod von den Raubtieren angefressen wurde, ist noch nicht geklärt. Man warte auf nähere Informationen des zuständigen Wolfsberaters, so der NDR.
 
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), die Landesjägerschaft sowie nicht zuletzt der Landwirt selbst müssen sich aber noch etwas gedulden. Der Wolfsberater befindet sich aktuell im Urlaub.

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