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Umwelt

Kein Frühling in Sicht

von , am
13.02.2013

Offenbach - Im Südosten und Osten etwas Schneefall, sonst nur vereinzelt ein paar Schneeflocken. Weiterhin Glättegefahr. In der kommenden Nacht bei Aufklaren über Schnee strenger Frost.

Heute ist es vielerorts bedeckt oder trüb und vor allem im Osten und Südosten schneit es mit überwiegend leichter Intensität. Am Nachmittag und Abend lässt der Schneefall allmählich nach bzw. zieht sich immer mehr in die Alpen und das Erzgebirge zurück. In den übrigen Gebieten fallen nur örtlich ein paar Flocken. Hier und da lockert die Wolkendecke auch mal auf und die die Sonne zeigt sich zeitweise.
 
Die Höchstwerte liegen zwischen -5 Grad in Teilen Süddeutschlands und bis zu +1 Grad im Norden und Westen. Im höheren Bergland liegen die Höchstwerte um -5 Grad. Dazu bleibt es bei schwachem Wind aus vorherrschend nördlichen Richtungen.
 
In der Nacht zum Donnerstag lassen die Schneefälle im Osten und Südosten weiter nach, es gibt aber noch dichtere Wolken. Sonst ist es wolkig, teils auch klar. Die Temperatur geht auf -2 bis -9 Grad zurück. Bei längerem Aufklaren gibt es in schneebedeckten Regionen strengen Frost unter -10 Grad.
 
Am Donnerstag überwiegen nach Osten und Südosten hin dichte Wolken, aus denen aber nur vereinzelt ein paar wenige Schneeflocken fallen. In den übrigen Regionen zeigt sich neben Wolken auch mal die Sonne und es bleibt zunächst niederschlagsfrei. Im Westen nimmt die Bewölkung dann aber rasch zu und etwa ab Mittag beginnt es von Benelux her zu schneien. In den Abendstunden erreicht der Schneefall etwa eine Linie Ostfriesland-Münsterland-Rhein-Main-Gebiet-Hochrhein. Die Temperatur steigt auf -3 bis +3 Grad, wobei die höchsten Werte im Westen und Nordwesten erreicht werden. Der südöstliche bis südliche Wind weht meist schwach, nach Westen und Nordwesten im Tagesverlauf auch mäßig bis frisch mit starken Böen an der Nordsee sowie in einigen Hochlagen.
 
In der Nacht zum Freitag kommt der Schneefall ostwärts voran. In Ostbayern sowie zwischen Erzgebirge und Ostsee bleibt es bis zum Morgen aber noch weitgehend niederschlagsfrei, wobei der Himmel gebietsweise klar ist. Dagegen geht der Schneefall im Westen und Nordwesten in Schneeregen oder Regen über. Da die Böden zum Teil noch gefroren sind, besteht dort die Gefahr von Glatteis! Die Tiefsttemperatur liegt zwischen 0 oder +1 Grad im äußersten Westen und -9 Grad in Südbayern. In einigen Alpentälern gibt es strengen Frost um oder etwas unter -10 Grad.
 
Am Freitag überwiegt in weiten Teilen Deutschlands dichte Bewölkung, zum Teil ist es auch neblig trüb. Dabei schneit es zeitweise mit meist leichter Intensität. Im Westen und Nordwesten kann es in tiefen Lagen auch etwas regnen oder nieseln. Dabei besteht anfangs örtlich noch Glatteisgefahr. Eine überregionale Glatteislage ist aber nicht zu erwarten. Zwischen Erzgebirge und Vorpommern bleibt es meist trocken, teilweise zeigt sich dort sogar die Sonne. Die Höchstwerte liegen zwischen -1 Grad im östlichen Mittelgebirgsraum und bis zu +5 Grad am Niederrhein. Der meist schwache Wind kommt aus südlichen bis westlichen Richtungen.
 
In der Nacht zum Samstag bleibt es vielerorts bedeckt, zeit- und gebietsweise fällt etwas Schnee, im Westen und Nordwesten auch etwas regen oder Nieselregen. Die Tiefstwerte liegen zwischen +2 Grad am Niederrhein und nahe -5 Grad im östlichen Mittelgebirgsraum sowie an den Alpen.
 
Am Samstag ist es überwiegend bedeckt oder neblig trüb, Auflockerungen sind eher selten. Hin und wieder fällt etwas Schnee, in tieferen Lagen auch etwas Regen oder Nieselregen. Die Niederschlagsmengen sind aber meist gering. Die Höchsttemperatur liegt zwischen 0 und +6, wobei die höchsten Werte in der Kölner Bucht und am Niederrhein erreicht werden. Im höheren Bergland hält sich noch leichter Dauerfrost. Es bleibt schwachwindig.
 
In der Nacht zum Sonntag kühlt es auf +2 bis -4 Grad ab. Nur im südlichen und östlichen Bergland kann es bei Aufklaren auch noch etwas kälter werden.
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