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Kontrollen

Keine Verstöße: Zoll kontrolliert Landwirtschaftsbranche

Polizeifahrzeug vor einer Weide
am Mittwoch, 24.06.2020 - 09:42 (Jetzt kommentieren)

Der Zoll in Sachsen überprüfte 27 landwirtschaftliche Betriebe auf Schwarzarbeit sowie Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen. Es wurden keine Verstöße festgestellt.

Am 19. Juni 2020 kontrollierte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Dresden den Einsatz von Saisonarbeitskräften und Erntehelfern in 27 landwirtschaftlichen Betrieben. Die rund 100 Zöllnerinnen und Zöllner aus Sachsen waren in den Regionen Leipzig, Dresden, Riesa und Bautzen im Einsatz.

Insgesamt befragten sie 238 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen.

Schwerpunktprüfung in der Landwirtschaft

Hintergrund war eine bundesweite Schwerpunktprüfung in der Landwirtschaft. Im Fokus stand vor allem

  • der sozialversicherungsrechtlich ordnungsgemäße Einsatz der Saisonarbeitskräfte beziehungsweise Erntehelfer
  • sowie die Einhaltung des Mindestlohns. Dieser liegt seit 1. Januar 2020 bei 9,35 Euro pro Stunde.
  • Es wurde zudem kontrolliert, ob Ausländer illegal beschäftigt oder Sozialleistungen zu Unrecht bezogen werden.

Agrarbetriebe: Keine Anhaltspunkte auf Verstöße

Nach erster Prüfung wurden keine Anhaltspunkte auf Verstöße festgestellt, meldet das Hauptzollamt Dresden. Die Angaben der Befragten werden nun durch eine Prüfung der Geschäftsunterlagen nachkontrolliert und verifiziert.

Derartige gemeinsame Prüfmaßnahmen des Zolls sowie der zuständigen Arbeitsschutzbehörden werden regelmäßig durchgeführt. Sie werden ihre enge Zusammenarbeit insbesondere unter Berücksichtigung der aktuellen Pandemie-Lage weiter verstärken, um die Einhaltung der Arbeitsbedingungen und Schutzbestimmungen durch die Arbeitgeber sicherzustellen.

Mit Material von Hauptzollamt Dresden

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